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Aus Holz und Schnur entsteht ein Brummer

Lauenau / Ferienprogramm Aus Holz und Schnur entsteht ein Brummer

Mehr als zwei Dutzend Kinder haben wenige Tage vor dem Beginn des neuen Schuljahrs einen besonderen Sachkunde- oder Geschichtsunterricht genossen. Sie unternahmen eine Reise in die Vergangenheit, erlebten Spiele wie zu Ritter- oder Wikingerzeiten, bauten mit einfachen Hilfsmitteln kleine Instrumente und erfuhren allerlei Tricks am Amboss.

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Keine Scheu vor Hammer und Amboss: Evan fertigt sein eigenes Hufeisen an. © nah

Lauenau (nah). Diese letzte Veranstaltung im Rahmen des vom Lauenauer SPD-Ortsvereins organisierten Ferienprogramms entsprach offenbar ganz dem Geschmack der Teilnehmer. Die drei Stationen: An der Feldschmiede entstanden Nägel und Hufeisen. Für Letztere gab es sogar einen wichtigen Tipp für das spätere Aufhängen: Die Enden müssten nach oben zeigen, damit das Glück in dem gebogenen Metallstück erhalten bleibe.

Da grinste der aufgeweckte Nachwuchs. Der siebenjährige Evan griff erneut zum Hammer, um seinem erklärten Glückbringer die richtige Form zu geben. Charlotte hatte zuvor assistiert: Sie bediente mit dem Fuß den Blasebalg, damit die Flammen lodern und das Roheisen zum Glühen bringen konnten.

Ein anderes Werkzeug lag bereit, um ein Stück Holz mit zwei kleinen Löchern zu versehen. Die beiden kreuzartig miteinander verbundenen Stäbe, um die ein kleines Seil gewickelt war, sahen gar nicht nach einem Handbohrer aus. Doch schon der erste Versuch machte deutlich, wie sich die Kraft auf einen kleinen Nagel übertrug. Nun musste nur noch ein Bindfaden durch die Löcher gezogen werden und schon entstand ein „Brummer“, wie das nach seinem Geräusch benannte Spielzeug auch genannt wird. Wissenswertes gab es von den Mitgliedern der Gruppe „Zeitreisende“, die die mittelalterlichen Zutaten mitgebracht hatten, dazu: Das Original sei im legendären Wikingerort Haitabu gefunden worden, dort allerdings aus Knochen geformt.

Colin Richards, Experte für Historische Kampfkunst, lud zu Ritterspielen ein. Zuvor sorgte er für staunende Kinderaugen, als er ein langes Schwert aus dem Halfter zog, eine Kampfaxt zeigte und schließlich ein langes Messer, den „Sax“, präsentierte. Die scharfen Klingen kamen aber nicht zum Einsatz. Doch so ein Schild aus Ritters Zeiten oder gar ein kiloschweres Kettenhemd wollte jeder der faszinierten Teilnehmer gern einmal in der Hand halten.

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