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Lauenau Außen Frühling, innen Frost
Schaumburg Rodenberg Lauenau Außen Frühling, innen Frost
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12:50 20.04.2018
Klaus-Dieter Wegner führt die Besucher durch den Tiefkühlbereich der Kommissionierzone. Quelle: gus
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LAUENAU/APELERN

Das ergab einen Temperaturunterschied von mehr als 50 Grad.

Das Edeka-Lager steht auf einem Gelände, dessen Zaun 2,5 Kilometer lang ist. Der Weg um das Gebäude misst immerhin 1,4 Kilometer. Bis auf Tabakwaren lagert darin so ziemlich alles, was in Edeka-Märkten oder solchen anderer Partner zu kaufen ist. Der Komplex ist U-förmig: Im Inneren Bereich des U befindet sich die Anlieferzone, im Außenbereich der Warenausgang.

Die Lastwagenfahrer müssen ihre Fahrzeuge selbst entladen. Dann werden die Waren zwischengelagert. Bei Tiefkühlkost darf die Kühlkette nicht unterbrochen werden. Lange stehen die Lebensmittel nicht herum. Laut Wegner kann es passieren, dass eine Lieferung Orangen abends in Spanien auf Reisen geht und Obst daraus bereits am folgenden Tag in einem Edeka-Markt zum Verkauf bereit liegt.

Die rund 400 täglichen Touren werden von einem Team von Disponenten zeitlich geplant. Kommissionierer stellen die Waren aus den einzelnen Lagerteilen pro Lastwagen zusammen. Die Fahrer der Edeka-Flotte beladen ihre Fahrzeuge ebenfalls selbst. Dies dauert Wegner zufolge zwischen 60 und 75 Minuten. Beliefert werden Betriebe vom 800 Quadratmeter kleinen „Krauter“ (O-Ton Wegner) auf einer ostfriesischen Insel bis hin zum 8000-Quadratmeter-E-Center. Auch Lauenaus Edeka-Markt erhält seine Waren aus diesem Lager.

Bruch kommt Edeka nicht ins Haus – beschädigte Paletten müssen entweder umgepackt werden oder wieder Retour genommen werden. Geht etwas erst nach dem Entladen kaputt, gibt es dafür einen Bruch-Bereich am Rande der Anlieferzone. gus

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