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Bärchen im Bett

Lauenau / Laienspielgruppe Apelern Bärchen im Bett

Die Laienspielgruppe Apelern hat im 30. Jahr ihrer regelmäßigen Inszenierungen einen Glücksgriff getan. Die Premiere ihres neuen Stücks „Kein Platz für Liebe“ im Lauenauer Sägewerk wurde zu einem heiteren und schwungvollen Abend. Rund 200 Premierengäste spendeten begeistert  Applaus – auch weil die Theaterleute eine Notsituation mit Bravour gemeistert hatten.

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Ertappt: „Garfield“ Christian Oberwinster erhält erste Prügel von „Gattin“ Gritli Tegtmeier.

Quelle: nah

Lauenau. Drei Paare in einem Hotelzimmer, und dann sogar im Wechsel im gleichen Bett – das kann einfach nicht gutgehen. Wenn dann auch noch einer der Ehemänner eigentlich „nur“ mit seiner Geliebten hier absteigen will, schüchterne Frischgetraute sich kaum über den Matratzenrand wagen und ein bornierter Musiker sich mehr mit seiner trunksüchtigen Gattin als mit seinem Horn abgeben muss, gehört das eben zu den typischen Zutaten einer britischen Boulevard-Posse.

Die Mimen aus der Riesbachgemeinde aber hatten nicht nur mit dem Stück eine richtige Auswahl getroffen. Zum perfekten Gelingen trug die Rollenverteilung bei: der nur aufs Image bedachte Hotelchef Marcus Knief, der ständig bettelnde Portier Uwe Szymborski, der um Ausreden nie verlegene Garfield Christian Oberwinster, dessen überkandidelte Gattin Gritli Tegtmeier und die von der Sprechstundenhilfe zur Geliebten aufgestiegene Anastasia Buddensiek. Dazu die jungen Akteure: Meike Feuerhake als „Eichhörnchen“ Julie mit permanentem Schluckauf, wenn auch nur der Gedanke auf Sex kam, Patrick Fischer als das verklemmte „Bärchen“ Clifford, das sich plötzlich neben anderen Frauen im Bett fand und schließlich Musiker Moritz Kurtz, der zum Üben auf seinem Instrument allein schon deshalb nicht kam, weil Gattin Nicole Wehner eigentlich ständig Behältnissen mit hochprozentigem Inhalt frönte – und wenn es die Wärmflasche war.    

Nicht nur wegen ihrer perfekten Mimik aber wurde Wehner zum Clou des Abends. Dass sie nämlich spontan für die eigentlich vorgesehene und nun plötzlich erkrankte Kerstin Lefeber einspringen konnte, ließ sich neuer Technik verdanken: Via Handy und Ohrhörer lieferte die Regie Stichworte zu Dialogen und Szenen. Nichts davon hat das Publikum bemerkt. nah

Noch acht Termine

Der Apelerner Theaterspaß ist noch an fünf Abenden zu sehen: am Freitag und Sonnabend, 15. und 16. November, um 20 Uhr, am Sonntag, 17. November, um 18 Uhr sowie am Freitag und Sonnabend, 22. und 23. November, um 20 Uhr. Karten gibt es noch zu allen genannten Terminen im Vorverkauf unter (05043) 96 29 96 oder im Internet unter www.laienspielgruppe.de. nah

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