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Ballsport in alter Fabrikhalle

Lauenau / Feier Ballsport in alter Fabrikhalle

Vor genau zehn Jahren ist für das Sportgeschehen im Flecken ein lange beklagter Engpass zu Ende gegangen: Die „Victoria-Arena“ wurde eingeweiht.

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Aus einer Fabrikhalle wurde die „Victoria-Arena“: Unser Archivbild zeigt den Zustand während der Bauphase im Sommer 2003.nah

Lauenau. In der ehemaligen Casala-Fabrikhalle war mit reichlich kommunalem Geld und mehr als 3000 Arbeitsstunden freiwilliger Helfer eine Ballsporthalle entstanden. An diesem Freitag, 12. September, wird in einer Feierstunde ab 18 Uhr daran erinnert.

 Rund zwei Jahrzehnte gärte zuvor ein Streit zwischen den Sportvereinen um die bis dahin regelmäßig beklagten zu geringen Übungskapazitäten in den vorhandenen Hallen. Zur Verfügung standen das Gebäude im Hausweidenfeld, der Mehrzweckraum in der Albert-Schweitzer-Schule sowie die privat geführte Halle Röhr in Feggendorf. Forderungen nach einer weiteren Sporthalle ließen sich nicht realisieren.

 Das änderte sich erst mit dem endgültigen Aus für das Möbelunternehmen Casala im Jahr 2001. Der Flecken Lauenau übernahm die gesamte Betriebsfläche und wies eines der Gebäude als mögliche Lösung für eine Ballsporthalle aus. Bald darauf verwandelten schweres Gerät sowie unzählige fachkundige wie hilfsbereite Hände die Immobilie in eine funktionsgerechte Sportstätte samt Sanitärbereichen, Umkleiden und Tribüne. Als „Motor“ agierten der damalige Victoria-Vorstandssprecher Peter Hantke und dessen als „Bauleiter“ eingesetzter Vorgänger Horst Sedlak. Dabei hatte der Verein zeitgleich noch eine weitere Baustelle: Mitglieder der Judo-Abteilung richteten im Dachgeschoss der ehemaligen Casala-Versandhalle ihre eigene Übungsstätte, das „Dojo“, her und weihten es im Frühsommer 2004 ein. Der Start der „Victoria-Arena“ erfolgte im Oktober 2004 und bot von da an Platz für die Ballsport-Abteilungen sowie für etliche Fitness- und Turngruppen. Regelmäßig sind die Wochenenden für Turniere ausgebucht. Seit zwei Jahren verfügt die damals neu gegründete Boxsparte über einen eigenen Raum.

 Die Faustkämpfer wie auch einige andere Sparten des Vereins wollen zum zehnjährigen Bestehen ihren Sport präsentieren. Zuvor werden jetzige und frühere Vorstandsmitglieder an die Bauphase erinnern. nah

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