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Beste Stimmung beim Fleckenfest

Lauenau Beste Stimmung beim Fleckenfest

Ein lauer Sommerabend sowie der Eifer der „Lauenauer Runde“ haben Tausenden Besuchern ein gelungenes Fest unter freiem Himmel beschert.

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Alle Register zog die Party-Band „Impuls“ unter dem sommerlichen Abendhimmel.

Quelle: nah

Lauenau. Bereits am Nachmittag wurde die Fleckenfete zum Magnet: Bald herrschte fröhliche Stimmung unter der großen Eiche am „Rundteil“. Sie wurde am Abend noch mehr zum Hingucker. LED-Lichtspiele ließen die Krone in wechselnden Farben erstrahlen.

 Gestrahlt hat auch „Runde“-Vorsitzender Klaus Kühl nach den unruhigen Tagen vor der Großveranstaltung. Dass bereits eine halbe Stunde nach dem offiziellen Beginn an den voll besetzen Tischen die Gäste klatschten und sangen, machte ihn „voll zufrieden“.

 So ähnlich äußerten sich auch die Besucher. Am „Rundteil“ gab es viel Lob für die Pohler Turnerkapelle und den erstmals angetretenen „Orchester-Sound Petershagen“. An der Coppenbrügger Landstraße sorgten zwischen Kinderflohmarkt und auf dem Wasser dümpelnden Riesenbällen viel Nostalgie mit Schiffsschaukel und Kettenkarussell für Erstaunen – und Erinnerungen an eigene Kindheitserlebnisse. Zum Mittelpunkt am Abend wurde die Marktstraße mit der Bremer Coverband „Impuls“. Vor der großen Bühne war zeitweilig kaum ein Durchkommen.

Für Stunden drohte das Aus

Nur mit viel Mühe und der Einhaltung von Auflagen hat die Lauenauer Fleckenfete stattfinden können. Eine Mieterin an der Marktstraße wehrte sich in Eilanträgen gegen die Veranstaltung vor ihrer Haustür. Nachdem sie beim Amtsgericht ihr Ziel nicht hatte erreichen können, ging das Verfahren bis vor das Landgericht Hannover. Nur wenige Stunden vor dem Beginn der Aufbauarbeiten war die Sache entschieden.

Ausdrücklichen Dank zollte der Vorsitzende der „Lauenauer Runde“, Klaus Kühl, Samtgemeindebürgermeister Georg Hudalla und dessen Stellvertreter Günther Wehrhahn sowie dem Stadthäger Anwaltsbüro Jordan & Berndt: „Ohne deren Hilfe könnten wir hier heute nicht feiern.“

Kühl versteht ohnehin die Welt nicht mehr: Es sei nur einmal im Jahr Straßenfest. Zudem sei der Klägerin sogar eine Hotelübernachtung angeboten worden. Doch diese habe wegen der Krankheit ihres Mannes und dem befürchteten Lärm vor der Haustür nicht locker gelassen.

Nachdem das Amtsgericht der „Runde“ in vollem Umfang Recht gegeben hatte, endete das Verfahren in zweiter Instanz mit Auflagen: Die Bühne durfte nur in einem größeren Abstand vom Haus der Antragstellerin errichtet werden. Zudem gab es Lautstärkeregelungen für die Zeit vor und nach 22 Uhr. Dreimal erschien während der Fete die Polizei. Um 0.30 Uhr einigten sich die Ordnungshüter mit Kühl und der Anwohnerin auf eine weitere Reduzierung der Lautstärke. Da wollte die Band schon ihre Instrumente einpacken; die ersten Besucher wanderten ab.

Was Kühl am meisten wurmt: Die Anwohnerin habe zuvor nie den Kontakt mit der „Runde“ gesucht, sondern nur über ihren Anwalt korrespondiert. Er sieht Konsequenzen für den nächsten Termin: „Die Bühne muss einen anderen Platz erhalten.“ Eines steht für ihn aber fest: „Das 31. Lauenauer Straßenfest darf nicht das letzte gewesen sein. Das sind wir unseren vielen Gästen aus dem Ort und der Umgebung einfach schuldig.“  nah

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