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Bier-Wohngebiet beschlossen

Namen gefunden Bier-Wohngebiet beschlossen

Hopfenring, Gersteweg, Malzweg – diese Straßen gehören bald zum Flecken Lauenau. Der Rat hat in seiner letzten Sitzung vor der Neukonstituierung diese Namen für die Wege des neuen Baugebiets Hoppenberg II beschlossen. Ab November können dort wohl auch die ersten Häuser entstehen.

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Die Straße Hopfenring gehört bald fest zu Lauenau.

Quelle: Symbolfoto

Lauenau. Ein genaues Datum wollten Gemeindedirektor Sven Janisch und Baufachmann Jörg Döpke auf Anfrage eines Bauherren in spé nicht benennen. Doch die Erschließungsarbeiten befinden sich nach Einschätzungen der beiden Verwaltungsmitarbeiter im Zeitplan. Demnach sollte die Erschließung „Oktober/November“ vollzogen sein. Und dann können die Häuslebauer loslegen. „Aus meiner Sicht entwickelt sich das Baugebiet ausgezeichnet“, sagte Döpke.

Diese Bauherren bewohnen in einigen Monaten die besagten Straßen Hopfenring, Gersteweg und Malzweg. Der Hintergrund für die Benennung ist selbstverständlich die Nähe zur Brauerei Felsenkeller. Die Idee kam von CDU-Ratsherr Karl-Heinz Strecker, hieß es bei der Sitzung. „Das war aber eine gute Idee“, sagte Uwe Budde (SPD) schmunzelnd.

Gabriele-Münter-Weg wird gewidmet

Noch mit einem anderen neuen Straßennamen hat sich der alte Rat beschäftigt: Der Gabriele-Münter-Weg wird nun amtlich als öffentliche Straße gewidmet. Dabei handelt es sich um die östlichste Straße des Baugebiets Deister II, die mittlerweile fertiggestellt worden ist. Nach der Widmung der Straße sind an der Stelle nun die Bürger und nicht mehr die Gemeinde für Straßenreinigung und Winterdienst zuständig. Der Weg fällt aber andererseits in die Straßenbaulast der Kommune – soll heißen: Lauenau muss für einen verkehrssicheren Bauzustand sorgen.

Die Namen innerörtlicher Straßen dienen zur Orientierung und sollen zur schnellen Auffindbarkeit von Adressen beitragen. Daher werden in aller Regel thematische Quartiere eingerichtet. Sind beim Baugebiet Hoppenberg II die Namen der Straßen an die Bierproduktion angelehnt, entstammen die Namengeber im Bereich Deister II aus der Malerei.

Der Emil-Nolde-Weg und der Otto-Dix-Weg münden beispielsweise in den Gabriele-Münter-Weg. Alle drei Maler hatten ihre produktivste Schaffensphase in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Während Nolde und Münter dem Expressionismus zugerechnet werden, gilt Dix als Vertreter des Realismus und der neuen Sachlichkeit.

Münter (1877-1962) dürfte im Gegensatz zu Nolde nur Kunstexperten ein Begriff sein. Sie war allerdings mit einem echten Star des Expressionismus liiert: Von 1903 bis 1915 lebte sie mit Wassily Kandinsky zusammen, der zunächst auch ihr Lehrer war. 1914 flohen beide in die Schweiz, von wo aus Kandinsky nach Russland zurückkehrte. Dies war auch das Ende der Liebesbeziehung. Der Stadt München schenkte Münter wenige Jahre vor ihrem Tod eine große Sammlung mit -Bildern Kandinskys.  gus

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