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Bierladung im Straßengraben – Fahrer leicht verletzt

Lauenau / Unfall Bierladung im Straßengraben – Fahrer leicht verletzt

Erheblicher Sachschaden und schwierige Bergungsarbeiten sind am Dienstag die Folgen eines spektakulären Unfalls direkt an der Lauenauer Autobahnauffahrt in Fahrtrichtung Hannover gewesen.

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Auf der Beschleunigungsspur war der Lkw von der Fahrbahn abgekommen und umgekippt.

Quelle: nah

Lauenau. Lauenau (nah). Ein Lastzug, voll beladen mit Flaschenbier, kam gegen 13.45 Uhr auf der Beschleunigungsspur von der Fahrbahn ab, walzte etliche Meter die Leitplanke nieder und kippte schließlich um. Hunderte von roten Bierkästen stürzten in den Straßengraben, zahlreiche Flaschen gingen zu Bruch.

 Den eintreffenden Ersthelfern bot sich zunächst ein Bild des Grauens. Die Zugmaschine war völlig zerstört. Teile der Leitplanke hatten sich in die Frontscheibe gebohrt. Doch wie durch ein Wunder erlitt der Fahrer nur leichte Verletzungen und wurde ambulant von Rettungssanitätern versorgt.

 Umso größer waren die Folgen. Zwar blieben zwei Fahrstreifen weiter befahrbar, es bildete sich jedoch im Nu ein langer Stau, in dessen Folge sich am späten Nachmittag ein weiterer schwerer Unfall ereignete (siehe Bericht Seite Auetal). Nach ersten Polizeiangaben wurde dabei eine Person eingeklemmt und musste von Rettungskräften befreit werden. Zeitweilig war die Autobahn in Richtung Hannover voll gesperrt. Die empfohlene Umleitungsstrecke erwies sich als problematisch und überlastet, da derzeit auch der Abschnitt zwischen Antendorf und Pohle wegen Bauarbeiten nicht befahrbar ist.

 Über die Unfallursache beim Bierlaster gab die Autobahnpolizei Garbsen wegen der Dauereinsätze ihrer Beamten bis zum gestrigen Abend noch keine abschließende Stellungnahme. Auch die Schadenshöhe konnte noch nicht beziffert werden.

 Die Aufräumungsarbeiten an der Unglücksstelle erwiesen sich als außerordentlich schwierig, da der Havarist direkt unter der breiten Brücke der Bundesstraße 442 lag und nur mit schwerem Gerät geborgen werden konnte. Zuvor hatte der Rüstzug der Rodenberger Feuerwehr auslaufenden Kraftstoff mit Bindemitteln gesichert.

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