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Bilder zu verschenken

Feggendorfer Künstlerin löst ihr Atelier auf Bilder zu verschenken

Die Feggendorfer Malerin und Gestalterin Regina Piesbergen steht vor einem Ortswechsel. Aus Altersgründen wollen sie und ihr Mann Lutz ihr Einfamilienhaus gegen eine Wohnung tauschen.

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Regina Piesbergen möchte anderen Menschen Freude bereiten.

Quelle: NAH

FEGGENDORF. Deshalb löst sie ihr Atelier auf. Die 79-Jährige will ihre noch vorhandenen Bilder und weitere Utensilien bei zwei Tagen der offenen Tür verschenken.

Sie denkt an Menschen, die Gefallen an der Kunst finden, aber vielleicht nicht das Geld haben, sich mit kreativen Werken zu umgeben. „So haben meine Bilder noch eine Zukunft.“ Es sind nicht nur die vorwiegend abstrakten Darstellungen, die Liebhaber finden sollen. Eine Kirchengemeinde könnte für ihren Pfarrsaal Gefallen an einem 14-teiligen Bilderzyklus über die Schöpfung finden. Auch Rahmen, Pappen, rohe und grundierte Leinwände, Malblöcke sowie „ein bisschen Farbe“ warten auf Interessenten, denen sie die Dinge gern in die Hand drücken möchte.

In ihrer neuen Heimat Bad Nenndorf wird sie sich nur noch mit kleinformatigen Entwürfen beschäftigen. „Ich bin erschöpft“, sagt sie von sich nach monatelanger Sorge um ihren erkrankten Mann. Auch möchte sie die „emotionalen Belastungen“ hinter sich lassen, die Ausstellungen mit sich bringen. Durchaus stolz blickt die Autodidaktin auf ihr Schaffen zurück. Seit über 40 Jahren widmet sie sich verschiedenen Maltechniken. Entstanden sind auch Entwürfe für Holzobjekte und Glasfenster. Experten sind voll es Lobes über ihre sakralen Darstellungen.

Kirchen und Gemeindehäuser ausgestattet

Schon vor der Wende und viele Jahre danach stattete sie Kirchen und Gemeindehäuser in Ostdeutschland aus. In der hiesigen Region waren es unter anderem das moderne Christus-Glasfenster in der Lauenauer St.-Lukas-Kirche, großflächige Glaselemente der Stadthäger Kreuzgemeinde und vor allem das „Millennium“-Kreuz bei Bergkirchen.

Die Tür zu ihrem Atelier öffnet sie an den beiden kommenden Sonnabenden, 16. und 23. Juli, jeweils von 10 bis 12 Uhr. Bald danach ist ihre 1991 begonnene Zeit in Feggendorf zu Ende: „Wir stehen vor einem anderen und neuen Lebensabschnitt“, sagt Piesbergen. nah

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