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Blumenpracht am Straßenrand

Lauenau Blumenpracht am Straßenrand

Autofahrer und Passanten könnten in diesen Wochen regelrecht ins Schwärmen kommen: Es blüht üppig an Lauenaus Straßenrändern. Ein Meer von violettem Lavendel und roten bodendeckenden Rosen, mitunter gesäumt vom gelben Fünffingerkraut säumt die Fahrbahnen. Den Anblick lässt sich der Flecken eine Menge kosten: Gleich vier Grünpfleger sind im Einsatz.

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Farbenfroher Straßenschmuck: Uwe Hielscher, Martin Zimmermann und Monika Witte sorgen für die Pflege.

Quelle: nah

LAUENAU. Das muss offenbar auch sein: „Wir haben in diesem Jahr deutlich mehr mit Unkraut zu kämpfen“, berichtet Mitarbeiterin Monika Witte und gibt der vorwiegend feuchten Witterung in diesem Jahr die Schuld. Folglich muss die Truppe in greller Signalkleidung häufiger in den Bewuchs greifen: Wenn alle Beete nach rund sechs Wochen durchforstet sind, beginnt die Tour erneut.

Allerdings verbessern sich offenbar andere unliebsame Begleiterscheinungen: „Wir haben weniger mit Hundekot zu tun“, ist sie sich mit ihren Kollegen Uwe Hielscher und Martin Zimmermann einig: Noch vor Jahresfrist mussten sie sich, wie unsere Zeitung berichtete, erheblich über rücksichtslose Tierhalter beklagen. Es kam sogar vor, dass trotz Arbeitseinsatzes an den Beeten nur ein paar Meter weiter ein Herrchen das große Geschäft seines Hundes mitten auf den soeben wieder frisch gepflegten Blumen zuließ.

Kreisel auf Platz Eins

Deutlich zugenommen habe seither allerdings die Freundlichkeit von Passanten und deren Lob für die Pflegearbeiten. „Sogar die Sponsoren sind mehr geworden“, grinst Hielscher über gelegentliche Kuchen- oder Kaffeegaben: „Das motiviert uns natürlich sehr.“

Längst gibt es eine Favoritenliste ihrer täglichen Arbeitsbereiche: Derzeit ist es der Kreisel am nördlichen Ortsausgang, wo Rodenberger, Memeler und Feggendorfer Straße aufeinander treffen. Dort leuchten die roten und violetten Blütenfelder besonders intensiv.

Die Anerkennung für den Blütenschmuck kommt übrigens auch von auswärtigen Fleckenbesuchern. Im Rahmen von Ortsführungen des Heimatvereins wurde wiederholt schon das sommerliche Straßenbild gelobt – genauso wie die Sauberkeit von Gossen und Gehwegen. nah

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