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Lauenau Blutspuren im Wald
Schaumburg Rodenberg Lauenau Blutspuren im Wald
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00:18 04.08.2017
Am „Tatort“ werden Beweismittel eingesammelt.  Quelle: nah
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FEGGENDORF

Sie führte die zehn Kinder zum Tatort im Wald. Pilze, eine Seite aus einem Pilzbuch und ein Werbeschreiben des örtlichen Gasthauses lagen in einem bereits mit Trassenband abgesperrten Bereich. Die Kinder fotografierten, führten Protokoll und sammelten die möglichen Beweisstücke im Deister ein.

„Frau Oberkommissarin, da liegt sogar Müll im Wald“, meldete ihr ein kecker Junge und verblüffte doch glatt die sonst so redegewandte Regisseurin. „Das ist ein anderer Fall“, konstatierte diese knapp, um die jungen Ermittler zu einer ersten Zeugin zu schicken: Silke H. habe ein dunkles Auto gesehen, zu dem eine Frau geschleppt worden sei.

Tat ohne Mörder

Im „Lagezentrum“, dem Dorfgemeinschaftshaus, klärte sich der Fall letztlich auf. Dort saß das vermeintliche Opfer, das sich beim Pilzesuchen mit einem Messer verletzt hatte. Auch der angebliche „Täter“ traf ein. Er hatte einfach nur Erste Hilfe geleistet.

So klärte sich die Angelegenheit als recht glimpflich: „Nein, einen Mörder sollte es diesmal nicht geben“, verriet Wehner grinsend mit Hinweis auf die Premiere im Vorjahr. „Da waren die Kinder so in ihrem Element, dass sie ihn fast gewürgt hätten“, erinnerte sie sich. nah

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