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CDU und Grüne beantragen Kostenteilung für Bahnverlängerung

Tartanbahn CDU und Grüne beantragen Kostenteilung für Bahnverlängerung

Die Leichtathleten, die auf dem Lauenauer Sportplatz trainieren, sollen buchstäblich die Kurve kriegen: Der SV Victoria Lauenau wünscht sich eine Verlängerung der Tartanbahn. Die Ratsgruppe CDU/Grüne hat beantragt, dass sich einerseits die Gemeinden Lauenau und Messenkamp an den Kosten beteiligen und dass Victoria und der MTV Messenkamp je einen Teil beisteuern.

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Die Tartanbahn am Lauenauer Sportgelände soll um eine Kurve erweitert werden.

Quelle: gus

Lauenau/Messenkamp (gus). Denn auch Messenkämper Leichtathleten benutzen die Sportanlage des Fleckens. In Messenkamp gibt es gar keine Tartanbahn, daher weicht der MTV seit Jahren in der Freiluftsaison in den Flecken aus. Doch der Wunsch, die Bahn zu verlängern, stammt vom SV Victoria. Vorstandssprecher Bernd Schwarz hatte bei einer Platz-Besichtigung, an der die Mitglieder des Lauenauer Bauausschusses teilnahmen, einen entsprechenden Vorstoß gewagt. Allerdings wusste Schwarz da bereits, dass die Frage der Finanzierung ein Knackpunkt werden könnte.

 CDU/Grüne rechnen mit mindestens 30000 Euro Kosten. Möglicherweise liegt die Summe aber sogar noch deutlich darüber. Geplant ist, dass die jetzige, gerade 120-Meter-Strecke um eine Kurve verlängert wird. Dies hätte den Vorteil, dass die Läufer ihre Kurventechnik trainieren und auch längere Sprints auf Tartanuntergrund absolvieren können. Für die Hochspringer wäre dann unter Umständen auch eine Trainingsanlage realisierbar, die Wettkampfstätten gleicht.

 CDU und Grüne im Lauenauer Rat unterstützen das Vorhaben. Da die Politiker aber um die starke Leichtathletiksparte aus der Nachbargemeinde Messenkamp wissen, möchten sie diese auch an den Kosten beteiligen. Karl-Heinz Strecker (CDU) und Thomas Berger (Grüne) ist bewusst, dass Messenkamp kaum finanziellen Spielraum im Haushalt hat. Deshalb könne der Anteil der Gemeinde auch ruhig etwas geringer ausfallen als der Lauenauer Anteil.

 Grundsätzlich sind Berger und Strecker aber dafür, dass auch die Sportvereine Geld beisteuern. Denn dann könnten beide um hohe Zuschüsse beim Landessportbund für Sportstättenbau bitten. Welcher Anteil auf die Vereine entfällt, hänge davon ab, wie sich die beiden Gemeinden einigen. Dann wiederum sei es Sache des SV Victoria und des MTV, den Rest untereinander zu verteilen.

 MTV-Vorsitzende Gudrun Lombeck hält diese Finanzierungspraxis für grundsätzlich in Ordnung. Auch das Vorhaben, die Bahn zu verlängern, unterstützt sie. Dies würde den Leichtathleten zusätzlichen Schub verleihen. Für eine Einschätzung, in welchem Maß der MTV Kosten übernehmen kann, sei es aber noch zu früh. Messenkamps Gemeindedirektor Jörg Döpke will zunächst die Beratung in Lauenau abwarten.

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