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„Darf die 3b schon kommen?“

Lauenau / Gesundes Frühstück „Darf die 3b schon kommen?“

Kinder und Rohkost? Das geht in etwa so gut zusammen wie Sonne und Mond. Könnte man zumindest annehmen. Dass Kinder Mohrrübe, Gurke und Co. sehr wohl mit Appetit verdrücken, ist einmal pro Vierteljahr in der Albert-Schweitzer-Schule zu beobachten. Dann gibt es gesundes Frühstück für alle.

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Lecker und obendrein gesund: Das Büfett kommt bei den Lauenauer Grundschülern bestens an.

Quelle: gus

Lauenau (gus). Dahinter steckt die Idee, den Grundschülern ausgewogene Ernährung nahe zu bringen, die vor allem schmackhaft ist. Der Aspekt Gesundheit ist nach Worten Christina Konerdings zwar beim Zusammenstellen der Speisen maßgeblich, soll aber bei den Kindern keineswegs im Vordergrund stehen. Das Wichtigste sei, dass jeder etwas Leckeres auf den Teller bekommt. „Sich am Büfett zu bedienen und danach gemeinsam zu essen, das prägt sich ein“, glaubt Kondering. Denn Schmackhaftes muss nicht zwingend in Knister-Folie verpackt sein.
Seit dem vergangenen Sommer ist Axumawit Terefework-Müller für das gesunde Frühstück verantwortlich. Zur Vorbereitung schart sie zwischen 15 und 20 Mütter um sich, die zunächst beim Einkaufen, dann beim Zubereiten und schließlich beim Aufräumen helfen. Die Brötchen bietet die Bäckerei Scheer zum Freundschaftspereis an, Äpfel und Birnen gibt es ebenfalls zu Sonderkonditionen beim Obsthof Brüggenwirth.
Um 7.45 Uhr begannen die Frauen am Dienstag mit dem Schälen, Schnippeln und Schmieren. Käse, Wurst, Aufschnitt, gekochte Eier, Brötchenhälften sowie besagte Rohkost in Form von Salatgurke, Mohrrübe, Kirschtomate, Paprika, Äpfeln, Mandarinen und Birnen bildeten ein buntes und vor allem frisches Büfett. Und beliebt war es obendrein. „Darf die 3b schon kommen?“, fragte deren Lehrerin Karin Busse-Belka, weil ihre Schützlinge es offenbar besonders eilig hatten.
Nacheinander trudelten die zwölf Klassen ab 9 Uhr in der Aula ein, wo die Helferinnen nach Bedarf Nachschub heranschafften, damit der Tisch stets gut gedeckt war. Die Reste wurden anschließend in der großen Pause angeboten. Doch übrig bleibt ohnehin nie viel, weil die Einkäuferinnen mittlerweile Erfahrung haben und wissen, wie viel Appetit die Grundschüler mitbringen.

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