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Das „Schwiegermonster“ von Loch Ness

Lauenau / Theaterstück Das „Schwiegermonster“ von Loch Ness

Mit ihrem neuen Stück „Akt mit Blume“ des englischen Autors Norman Robbins hat die Laienspielgruppe Apelern im Sägewerk in Lauenau am Freitagabend ihre Premiere gefeiert. Im fast ausverkauften Saal ging es von Anfang an turbulent und temporeich zu.

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Der eigenwillige Mr. Armitage (links) sorgt mit seinem Erscheinen für reichlich Verwirrung, während sich Muriel rührend um ihren Albert kümmert (vorne). 

Quelle: ar

Lauenau. In der Hauptrolle glänzte Gritli Tegtmeier als ewig nörgelnde Schwiegermutter von Albert Perkins, Boadicea Heptinstall. Überzeugt, ihre Tochter Muriel sei am besten bei Mama aufgehoben, nutzt sie jede Chance, Alberts Untauglichkeit als Ehemann zu beweisen. Aus ihrer Meinung macht sie kein Geheimnis: „Nicht nur bei der Kamera ist eine Schraube locker!“

Albert schlittert ohnehin durch seine Gutmütigkeit von einer skurrilen Situation in die nächste. Durch Boadiceas Intrigen ufern diese immer wieder katastrophal aus. Zu allem Unglück ist das „Ungeheuer von Loch Ness“, wie Albert sie gerne bezeichnet, ständig zu Besuch bei dem jungen Ehepaar. Dabei fängt sie auch noch einen geheimen Brief der beiden ab und liest ihn heimlich.

In Wilf Turner, einem Freund der Familie, sucht sie einen Verbündeten und schildert diesem selbstsicher, dass dieser Brief „irgendwie in den Wasserdampf des Teekessels“ gekommen sei. Und wie durch Zauberhand sei dann der Brief herausgerutscht. Leider geht ihre Strategie nicht auf, und jede Begegnung der beiden wird – zum Vergnügen der Zuschauer – zu einem Schlagabtausch, der diesen am Freitag vor Lachen die Tränen in die Augen trieb.

Danach nimmt das Schicksal seinen Lauf. Albert, eigentlich glücklich verheiratet mit Muriel, muss sich ständig neuen Situationen stellen, die ihn als Ehebrecher oder als Mann mit anrüchigen Beziehungen kompromittieren. Patrick Fischer spielte diese Rolle herzerweichend und überzeugend hilflos.

Es folgten viele spannende und verwirrende Situationen und Missverständnisse, die die Zuschauer mitrissen. Turbulente Szenen und herrlich zweideutige Wortgefechte bestimmten das Stück, sogar eine wilde Verfolgungsjagd tobte über die Bühne.

Von Andrea Riekena

Noch gibt es Karten für einige Vorstellungen. Nähere Infos unter Telefon (0 50 43) 96 29 96.

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