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Deistertag: Später Besucheransturm

Zwischenstopp beim Fleckendiener Deistertag: Später Besucheransturm

Mit deutlicher Verspätung hat beim Deistertag der Besucherstrom im Flecken Lauenau eingesetzt. Offenbar zögerten die Ausflügler angesichts des Dauerregens noch am Morgen.

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Aufmerksame Zuhörer: Die erst 22-jährige Isabelle Pianka (rechts) überrascht mit ihrem historischen Wissen über das ehemalige Amtsschloss.

Quelle: nah

Lauenau. Doch mit den ersten Sonnenstrahlen erlebten vor allem die vier angebotenen Ortsführungen ihr Publikum. Insgesamt wurden mehr als 60 Teilnehmer gezählt.

Manche Zuhörer staunten nicht schlecht, dass eine junge Frau ihr Wissen über die lokale Historie preisgab: Die 22-jährige Isabelle Pianka studiert werktags Politikwissenschaft. In ihrer Freizeit aber widmet sie sich der Lauenauer Vergangenheit und überraschte die Gäste aus Hannover und dem Raum Hameln-Pyrmont mit ihrem Wissen. Auch einige Neubürger nutzten die fußläufigen Ausflüge mit Zwischenstopps beim Fleckendiener-Denkmal, der St.-Lukas-Kirche und der weltgrößten Süntelbuche im Volkspark: „Wir wohnen erst einige Monate hier und wollen etwas über den Ort erfahren.“

Regen Andrang verzeichneten die beiden Eigentümer des ehemaligen Amtsschlosses, Uta und Christoph Brenneisen. Etliche Besucher waren nur wegen des einzigen angebotenen Termins nach Lauenau gekommen, um etwas über den früheren Verwaltungs- und Gerichtssitz und dessen wechselvolle Geschichte zu erfahren. Andere ergänzten die Ortsführungen mit einer Exkursion durch das Brauhaus der Familie Rupp oder mit einem Besuch in den Erinnerungsstätten an den Bildhauer Josef Hauke.

Der Vorsitzende des Heimat- und Museumsvereins, Jürgen Schröder, zeigte sich zufrieden, auch wenn nach übereinstimmender Meinung nur etwa die Hälfte der aus früheren Jahren gewohnten Besuchermengen gekommen waren. Im benachbarten Altenhagen II kam es dagegen zu einem unerwarteten Auftakterfolg: Eine Geocaching-Tour auf eigene Faust durch die „Toskana am Deister“ wollten sich gut 15 Spürnasen nicht entgehen lassen. Eine war sogar schon am Vortag da, um einen eigens versteckten Deistertag-Cache ausfindig zu machen. nah

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