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Den Käfern geht es an den Kragen

Lauenau Den Käfern geht es an den Kragen

Das Kirchenschiff ist mit Folien behängt, eine Absperrung warnt vor dem Betreten des Geländes. Am Donnerstag wird es ernst für die Lauenauer St.-Lukas-Kirche und deren ungeliebte Bewohner. Die Begasung des in unbekannter Zahl vorhandenen Gemeinen Nagekäfers beginnt.

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Nur zwei Holzwürmer sollen übrig bleiben: Pfarrsekretärin Rita Weber mit jeweils einem Modell vor und nach der Begasung.

Quelle: nah

Lauenau. Für diese Zeit ist auch der Zutritt zum Pfarrhaus verboten. Die Pastorenfamilie wie auch die Beschäftigten verlassen das Gebäude am heutigen Donnerstag. Obwohl Pastor Dieter Meimbresse ein auswärtiges Quartier nimmt, ist die Erreichbarkeit in dringenden Fällen gesichert.

Der geschaltete Anrufbeantworter nennt eine Telefonnummer, über die der Kontakt hergestellt werden kann. Meimbresse regelt dann aus der Ferne je nach Ereignis eine schnelle seelsorgliche Betreuung vor Ort. Er hat dies mit seinen Kollegen abgesprochen. Voraussichtlich ab Montag kann das Pfarrhaus, sofern die Begasung erfolgreich verlaufen sollte, wieder bezogen werden.

So lange verlegt auch Pfarrsekretärin Rita Weber ihren Arbeitsplatz in die private Umgebung. Sie hat die schweren Kirchenbücher in ihr Auto gepackt, um längst fällige Eintragungen vorzunehmen. „Dann komme ich endlich in Ruhe dazu“, freut sie sich auf das Nachsitzen.

Der Alltagsbetrieb im Pfarrhaus verhindere dies meist angesichts ständigen Klingelns von Telefon oder Türglocke. Auch Diakonin Andrea Nieragden und Freiwilligendienstler Max Prahst bereiten von zu Hause die nächsten Gruppentermine und Veranstaltungen vor.

Eine davon ist ein ausdrücklicher Dankgottesdienst am Sonntag, 14. Februar, ab 10 Uhr mit anschließendem „Kirchencafé“ – nach hoffentlich erfolgreichem Abschluss der Schädlingsbekämpfung und auch als Würdigung der hohen Spendenbereitschaft.

30 Prozent der Gesamtkosten in Höhe von 60.000 Euro hatte die Kirchengemeinde selbst tragen müssen. Diese 18.000 Euro waren im Nu durch Spenden zusammen gekommen – auch ein Zeichen dafür, wie sehr sich die hiesigen Christen mit ihrem Gotteshaus verbunden fühlen. Hauptfiguren in der kirchlichen Feier werden zum letzten Mal Holzwürmer sein – als Pappfiguren. nah

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