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Der Kampf gegen die „Eis-Pickel“

Lauenau / Wintersportsaison Der Kampf gegen die „Eis-Pickel“

Mit der sommerlichen Ruhe rund um die Lauenauer Eishalle ist es vorbei. Emsig laufen die Vorbereitungen für die am 31. Oktober beginnende Betriebszeit.

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Der große Temperaturunterschied zwischen dem sonnigen Herbstwetter und der inzwischen kühlen Eishalle lässt „Stalagmiten“ wachsen.

Quelle: nah

Lauenau. „Die Eineisung hat begonnen“, berichtete der Vorsitzende des Trägervereins, Heyno Garbe, in der Herbstversammlung der „Lauenauer Runde“. Zwar läuft alles planmäßig; doch ganz ohne Hürden geht es nicht. Wegen der ungewöhnlich hohen Außentemperaturen bilden sich ständig Knubbel auf der allmählich gefrierenden Fläche.

Es tropft von den Stahlträgern der Hallendecke, sodass die auch aus Höhlen bekannten „Stalagmiten“ entstehen. Garbe aber ist sich sicher, dass bis zum Wochenende das Eis ausreichend glatt und sicher für den Beginn des Trainingsbetriebs ist. Die Akteure um Trainerin Oana Lehmköster und Choreografin Barbara Schüller warten nur darauf, ihre kleine Revue zum Saisonauftakt einstudieren zu können.

„Die Eishalle zieht an wie ein Magnet“, ist sich Garbe angesichts der letztjährigen Steigerung der Besucherzahlen sicher. Damals waren 33 200 Eintrittskarten verkauft worden – ein Plus von 14,6 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch die Zahl der Nutzer dürfte noch höher gewesen sein, weil die Inhaber von Jahreskarten nicht separat registriert werden. In Kombination mit dem übrigen Sport-, Kultur- und Gastronomieangebot, so Garbe weiter, sei der Flecken attraktiv auch für Gäste aus der weiteren Umgebung.

Mit der Verpflichtung einer Trainerin für Anfänger und Fortgeschrittene sowie dem Kauf einer Schleifmaschine für Schlittschuhe sei der Eishallenbetrieb weiter vervollständigt worden. Aber es bleibe bei den „sozialverträglichen“ Preisen: Seit Beginn der Sportstätte vor jetzt zehn Jahren sind Tages-, Zehner- und Dauerkarten nicht teurer geworden und würden auch künftig ihr niedriges Niveau behalten. „Dass wir das können, liegt auch an den vielen freiwilligen Aufsichtskräften aus den örtlichen Vereinen“, betonte Garbe.

Er hat übrigens einen Abnehmer für den bei der täglichen Eispflege anfallenden Schnee gefunden: Der Stadthäger Stadtmarketingverein übernimmt bei Bedarf die kostbare Winterkulisse für den eigenen Weihnachtsmarkt, wenn die weiße Himmelspracht ausbleibt.

Diese wünscht sich Garbe ohnehin nicht: „Liegt erst mal Schnee, bleiben die Leute draußen und kommen nicht in die Eishalle.“  nah

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