Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 4 ° Sprühregen

Navigation:
Die „Landburschen“ packen an

Lauenau Die „Landburschen“ packen an

Für die „Landjugend“ sind sie zu alt; als Senioren sehen sie sich noch lange nicht. Deshalb haben sich zwölf gestandene Männer in Lauenau den Namen „Landburschen“ gegeben.

Voriger Artikel
Ines K: Vom Zeugen fehlt jede Spur
Nächster Artikel
Zeugen nach Unfall gesucht

Die Lauenauer „Landburschen“.

Quelle: nah

Lauenau. Ihre Gemeinsamkeit: Sie packen hilfsbereit an und sind ausgesprochen unternehmungslustig. Zudem verstehen sie sich auf den Umgang mit großen Maschinen.

Landwirte befinden sich in ihren Reihen, aber auch Handwerker und versierte Techniker. Als Gruppe sind sie dem Heimat- und Museumsverein angegliedert, für den sie bereits regelmäßig im wahrsten Sinne tatkräftige Unterstützung bei der Teilnahme am hannoverschen „Schorsenbummel“ geleistet haben. In Lauenau helfen sie der „Lauenauer Runde“ zum Beispiel bei der Aufstellung der Weihnachtsbäume oder der Montage des Maibaums am Bürgerhaus.

Jetzt haben sie wieder Großes vor. Auf einer Ackerfläche nahe dem Gut Lübbersen soll am Freitag, 11. September, ein weiterer „Feldtag“ stattfinden, bei dem Landwirten wie auch interessierten Besuchern jeden Alters die neuesten Entwicklungen von Feldbearbeitungsmaschinen der Firmen Case IH und Steyr vorgestellt werden. Clou wird ein 600 PS starker Schlepper sein, der anstelle von Rädern vier Raupenlaufwerke besitzt.

Diese sollen nach Firmenangaben noch bodenschonender sein als der Stiefelabdruck eines Bauern auf seinem Acker. Lauenaus Landwirt Friedrich-Karl Reinecke ist von der Aussage recht beeindruckt: „Wir wollen doch bodenschonend und nachhaltig unsere Ländereien bewirtschaften“, beteuert er, „schließlich ist doch der Boden unser Kapital.“

Neben den Ackerboliden werden beim „Feldtag“ auch kleinere Geräte vorgeführt, wie sie bei der Gartenarbeit oder beim Holzeinschlag im Wald benötigt werden. Außerdem versprechen die „Landburschen“ Kurzweil für jüngere Besucher, unter anderem durch eine Hüpfburg oder eine große Strohpyramide. In einem eigens zu errichtenden Zelt werden Speisen und Getränke angeboten.

„Wir rechnen schon mit mehr als tausend Besuchern“, glaubt Torsten Hauser, zumal kürzlich eine ähnliche Veranstaltung in Sachsen-Anhalt abgesagt worden sei. Deshalb dürften Landwirte aus dem gesamten nord- und auch mitteldeutschen Raum nach Lauenau anreisen. Auch wer nichts mit der professionellen Feldbearbeitung zu tun habe, dürfe sich diesen Tag nicht entgehen lassen: „Das ist ein Ereignis für Vater und Sohn – oder gleich für die ganze Familie.“ nah

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg