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Lauenau Die sich den Wolf singen ...
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22:17 25.01.2017
Schaumburgs größter Chor füllt das Sägewerk beim Rudelsingen. Quelle: fwi
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Lauenau

Das Publikum, dass die Texte zur Sicherheit von einer Leinwand ablesen konnte, bestand aus Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen und Senioren. Das Prinzip ist so simpel, dass sich Erfinder Rauterberg wohl immer noch ab und zu fragt, warum niemand vor ihm auf diese Idee gekommen ist. Im Prinzip gibt er den Besuchern die Gelegenheit, einmal aus voller Kehle Lieder aus allen möglichen Bereichen der Musik zu schmettern. Da ungeübte Sänger sich genieren würden, wenn sie schiefe Töne produzieren, wird ein möglichst großes Rudel gebildet.

Lockeres und Anspruchsvolles

Das Resultat ist ein Chor, der wohl Musikästheten schaudern lassen würde, fürs Laienohr aber prima klingt. Je lauter der Gesang ertönte und je länger das Programm dauerte, umso mitreißender wurde das Rudelsingen. Dabei hatte Rauterberg mit „Ich war noch niemals in New York“ ein Lied für den Auftakt gewählt, dessen Text er wohl gar nicht an die Leinwand hätte projizieren müssen. Doch es folgte auch anspruchsvolleres, beispielsweise „Venus“ von Shocking Blue und „Tage wie diese“ von den Toten Hosen. Spätestens bei Dancing Queen von Abba war die Stimmung auf dem Höhepunkt angelangt.

Apropos Höhepunkt: In der Pause verkündete Thorsten Kruckenberg von der Kulturinitiative Lauenau, dass am 1. September die Prinzen nach Lauenau kommen. Vorverkaufsstart ist am Freitag, 10. Februar. gus

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