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Diskussion zur Zukunft des „Düvelhuus“

Jugend- und Kulturverein berät Diskussion zur Zukunft des „Düvelhuus“

Soll das Projekt „Düvelhuus“ so wie bisher im kleinen Rahmen weiterlaufen, oder soll das Angebot im großen Stil erweitert werden? Diese Frage stellt sich aktuell der Jugend- und Kulturverein Lauenau.

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Quelle: SN

Lauenau. Ein Antrag der Grünen, das Düvel-Haus am Rundteil in Lauenau zu einem Mehrgenerationenhaus aufzuwerten, wurde vom Jugend- und Kulturausschuss grundsätzlich befürwortet. Allerdings kam dort die Frage auf, ob für eine Erweiterung des bestehenden Angebots überhaupt Bedarf besteht. Diese Überlegung bildete auch den Kern der Diskussionen des Vereins bei dessen Hauptversammlung.

 Zusätzliche Angebote – aktuell wird das Düvelhuus hauptsächlich von Bands zum Proben genutzt – waren schon länger im Gespräch,erklärte die Vorsitzende Ulrike Fromm-Ebeling. Vergangenes Jahr hatten die Mitglieder den Plan ins Auge gefasst, die Jugendarbeit im Düvelhuus zu erweitern, und zwar durch eine enge Zusammenarbeit mit der neuen Jugendpflegerin – die inzwischen allerdings in Mutterschutz gegangen ist und deren Stelle wohl nicht neu besetzt wird. Für die Ehrenamtlichen des Vereins wäre die Einrichtung eines regelmäßigen Jugendtreffs aber kaum zu wuppen, so Fromm-Ebeling. Also stellte sich wieder die Frage: Wie soll es weitergehen?

 Für die „Maxi-Lösung“, sprich: ein Mehrgenerationenhaus, müsste das Gebäude umfassend hergerichtet – einige Räume sind im momentanen Zustand gar nicht nutzbar – und auch vonseiten des Vereins einige Anstrengungen unternommen werden, sagte Norbert Bruhne, stellvertretender Vorsitzender. Auch eine Zusammenarbeit mit anderen Vereinen wäre wünschenswert. Im Ergebnis könnte das Haus dann für alles Mögliche genutzt werden – von Skat-Treffs bis zu Töpferkursen, für Theatergruppen wie für Musiker.

 Einig waren sich die anwesenden Mitglieder darin, dass dieses ambitionierte Vorhaben nicht angegangen werden sollte, ehe nicht klar sei, ob bei der Bevölkerung überhaupt Bedarf für so ein Angebot bestehe – sei es für private Projekte oder um einen Kurs anzubieten. Als Erstes will der Verein deshalb ermitteln, wie viele Bürger sich tatsächlich für ein Mehrgenerationenhaus interessieren, wie viele sich aktiv einbringen würden und was sie für Wünsche und Vorstellungen haben.  kle

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