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Edathy hilft nicht weiter

Lauenau / Fall "Bock" Edathy hilft nicht weiter

Die Bemühungen des SPD-Bundestagsabgeordneten Sebastian Edathy, Wilfried Bock bei der Aufklärung des schweren Rennradunfalls seines Sohnes Maximilian zu unterstützen, sind eingestellt. Das teilte Edathy sowohl Bock als auch dieser Zeitung mit.

Lauenau. Nach Edathys Aussage sieht er keine weiteren Handlungsoptionen mehr. Sein Angebot an Bock, Auskünfte für ihn einzuholen, bedauere Edathy inzwischen, da er den Eindruck habe, dass Bock eine unzutreffende Wahrnehmung von seiner Funktion als Bundestagsabgeordneter habe.

Edathy habe Bock im vergangenen Jahr mitgeteilt, dass es seine Aufgabe gewesen wäre, sich „angemessen anwaltlich vertreten zu lassen, anstatt dreieinhalb Jahre nach dem Unfallgeschehen“ an ihn heranzutreten. Und der parlamentarische Volksvertreter Edathy geht noch weiter: In seinem letzten Schreiben an Bock verbittet er sich – „bei allem Respekt vor den möglichen Schuldgefühlen auf Ihrer Seite“ – die öffentlich geäußerten Anwürfe gegen seine Person. Bock hatte beklagt, dass Edathy sich nicht genügend um die Angelegenheit gekümmert habe. Edathy hatte zuvor mit der Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger sowie mit dem Präsidenten des Bundes deutscher Radfahrer, Rudolph Scharping, korrespondiert und keine entscheidenden Antworten erhalten. on

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