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Ehemann im Mordfall Ines K. verhaftet

Lauenau erneut unter Schock Ehemann im Mordfall Ines K. verhaftet

Die Festnahme im Mordfall Ines K. hat in Lauenau erneut Bestürzung und schockartige Reaktionen ausgelöst. Viele Einwohner des Fleckens wollen nicht glauben, dass der 44-jährige Familienvater am 27. Mai dieses Jahres seine eigene Frau umgebracht haben soll.

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Am 27. Mai wurde die Lauenauerin Ines K. getötet – ihr Ehemann wurde jetzt unter dringendem Tatverdacht verhaftet.

Quelle: Archivfoto

Lauenau. Noch ist Uwe K. auch nicht überführt, er sitzt vorerst in Untersuchungshaft, steht aber unter dringendem Tatverdacht, wie die Staatsanwaltschaft am Mittwoch erklärte.
In den vergangenen Wochen hatten sich die Ermittler nicht in die Karten gucken lassen. Presseanfragen wurden regelmäßig mit Hinweisen auf das laufende Verfahren abgewehrt. Die eigens gebildete Mordkommission „Kamin“ wurde im August sogar schon personell verkleinert.
Jetzt plötzlich die Festnahme. SN-Informationen zufolge wurde Uwe K. auf dem Parkplatz vor der örtlichen Edeka-Filiale abgeführt – in Handschellen, wie Augenzeugen berichten.
Damit endet die Zeit des – zumindest scheinbaren – Stillstands in dem Fall. Die Staatsanwaltschaft will das Verfahren nun „zügig abschließen“, wie aus der Behörde in Bückeburg verlautet. Nach Informationen dieser Zeitung hatten sich bereits in der vergangenen Woche die Hinweise auf eine bevorstehende Festnahme im Fall Ines K. verdichtet.
Bis zu seiner Verhaftung hatte sich Uwe K. nach Aussagen von Beobachtern unauffällig in Flecken bewegt und war vor einiger Zeit mit seiner Tochter auch wieder in das Wohnhaus am Busbahnhof eingezogen. Relativ unbeschwert soll der 44-jährige Handwerksmeister nach außen gewirkt haben, berichten Bekannte. Auch von einer neuen Partnerin ist die Rede. So wurde er in der Öffentlichkeit mehrfach in Begleitung einer anderen Frau gesehen. Gerüchte, es habe um die Ehe schon länger nicht mehr allzu gut gestanden, halten sich hartnäckig in Lauenau.
Umso mehr hofften die Einwohner, dass Uwe K. nichts mit dem gewaltsamen Tod seiner Ehefrau zu tun hat. Schließlich gibt es noch eine achtjährige Tochter, für die die jüngste Entwicklung besonders dramatisch ist. Dazu, wer sich jetzt um das Mädchen kümmert, wollte die Staatsanwaltschaft gestern nichts sagen.
Nach der schrecklichen Tat war das Kind zunächst bei Verwandten untergebracht worden. Zuvor soll Uwe K. zur Mittagszeit mit dem Mädchen in einer Eisdiele gewesen sein. Zu diesem Zeitpunkt war Ines K. offenbar schon tot.
Doch ganz unvorbereitet trifft die jetzige Entwicklung die Lauenauer auch nicht. „Befürchtet haben es ja viele hier“, kommentierte ein Mann, der namentlich nicht genannt werden möchte, die Festnahme.
Sollte die Staatsanwaltschaft ihr Vorhaben in die Tat umsetzen und das Verfahren nun „zügig“ beenden, könnte in Lauenau zumindest bald wieder Ruhe einkehren. Denn die quälende Ungewissheit hatte den Menschen im Flecken in den vergangenen Monaten arg zugesetzt. r

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