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Ein Becken für die „Oldies“

Lauenau Ein Becken für die „Oldies“

Der Vorsitzende des Fanfaren- und Majorettencorps Antendorf (FMCA), Joachim Strohwald, ist sich sicher: „Gäbe es mehr Musik auf der Welt, wäre diese viel friedlicher“, sagte er zum Auftakt eines zweitägigen Festes zum 45-jährigen Bestehen seiner Gemeinschaft.

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Fanfarenstöße markieren den Auftakt des Festwochenendes.

Quelle: nah

Lauenau. Neben einem hinreißenden Showprogramm beim Kommers wurde ein Sternmarsch mit elf Kapellen am Sonntag zum Höhepunkt.

Mehr als tausend Musiker und Zuschauer füllten zur zentralen Kundgebung den großen Parkplatz vor der örtlichen Eishalle. Danach sorgte ein Umzug mit 30 Orchestern und Vereinsabordnungen vorübergehend für absoluten Fahrzeugstillstand in der Ortsmitte. Allerdings lieferten die zahlreichen Instrumentalisten den wartenden Autoinsassen akustische Kurzweil. Ein Hörvergnügen im Sägewerk schloss sich an: Die Spielmanns-, Fanfaren- und Musikzüge wechselten sich in einem rund dreistündigen Konzert ab.

Am Vorabend hatte Joachim Strohwald an gleicher Stelle die Gründer geehrt und auf die Entwicklung des Ensembles in viereinhalb Jahrzehnten zurück geblickt: „Was sind wir schon durch Regen, Schnee und Sturm marschiert.“ Dass neben einem recht zahlreichen Nachwuchs die früher aktiven Musiker heute als „Oldies“ eine eigene Gruppe im Verein bilden, war ihm ein Geschenk wert: Ein altes und wieder aufpoliertes Becken erinnert mit einer Inschrift an das zehnjährige Bestehen der Veteranen.

Besondere Erwähnung fand die 20-jährige Freundschaft mit der spanischen Stadtkapelle Pedrajas, auch wenn diese aus terminlichen Gründen nicht am Fest hatte teilnehmen können. Dieser runden Zahl aber konnten Mitglieder des FMCA dafür eine weitere Bedeutung zuordnen: Ihrem jetzt ebenfalls 20 Jahre amtierenden Vorsitzenden Strohwald überreichten sie eine Urkunde. nah

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