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Einbruch bei Weserbergland-Ei

Lauenau Einbruch bei Weserbergland-Ei

Eine Spur der Verwüstung haben Einbrecher bei der Firma Weserbergland-Ei an der Magirusstraße in Lauenau hinterlassen.

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Nachdem die Täter durch das Fenster eingebrochen sind und die Geschäftsräume durchsucht haben, sprühen sie das komplette Erdgeschoss mit Löschpulver ein.

Quelle: kle

Lauenau. In der Nacht auf Freitag verschafften sich Unbekannte Zutritt zu dem Firmengebäude, indem sie das Fenster zum Aufenthaltsraum aufbrachen. Bei ihrer Suche nach Bargeld wurden sie allerdings nicht fündig, berichtet Geschäftsführer Karl Meyer. Stattdessen verschwanden die Täter mit einem der neuen Lieferwagen – einem weißen Citroën Jumper mit aufgedrucktem Firmenlogo – sowie einem Tresor, der allerdings weder Geld noch andere Wertsachen enthielt.
Bei ihrem Raubzug durch die Firmenräume richteten die Täter einen Schaden an, der kaum in Worte zu fassen ist. Um ihre Spuren zu verwischen, sprühten sie fast das komplette Erdgeschoss mit Löschpulver aus dem firmeneigenen Feuerlöscher ein, das zu allem Überfluss nur trocken entfernt werden kann. Der komplette Boden und viele Möbel und Amaturen sind nun mit einer dicken Staubschicht überzogen, Computer und Faxgerät wohl nicht mehr zu gebrauchen. Und nun habe auch noch die Versicherung angegeben, für den Schaden nicht aufkommen zu wollen – denn das Vollsprühen wäre nicht Teil des Einbruchs, sondern Vandalismus. „Kleinere Unternehmen wie uns trifft so etwas natürlich besonders hart“, sagt Meyer.
Mit dem Tresor allerdings werden die Täter wohl keine Freude haben, glaubt Meyer. „95 Prozent unserer Kunden zahlen bargeldlos“, zu holen gebe es in den Firmenräumen nichts. Bei dem Tresor handelte es sich um ein Erbstück aus den zwanziger Jahren, das nur persönliche Papiere enthielt. Der Schlüssel habe sich sogar in den Geschäftsräumen befunden, so Meyer – was die Täter aber offenbar nicht bemerkten, weshalb sie zunächst vergeblich versuchten, den Tresor aufzubrechen, und ihn anschließend mitnahmen.
Meyer hofft nun, dass die Täter den auffällig bedruckten Sprinter irgendwo abstellen und dieser bald gefunden wird. Auch bestehe die Möglichkeit, dass die Sicherheitskameras, die in der näheren Umgebung der Firma installiert sind, etwas aufgenommen haben. Außerdem richtete er seinen Appell an die Verwaltung – Gemeindedirektor Sven Janisch war auch gleich vor Ort, um sich ein Bild zu machen –, eine bessere Regelung für das Gewerbegebiet zu finden. Denn nach derzeitigem Stand dürfen die Firmengebäude dort nicht bewohnt werden, da es sich um ein reines Gewerbegebiet handelt. Meyer ist sich aber sicher: Wäre das erste Stockwerk, das derzeit ungenutzt ist, bewohnt gewesen, wäre es bestimmt gar nicht erst zu dem Einbruch gekommen.
Wer Hinweise zu der Tat geben kann oder das mögilcherweise irgendwo abgestellte Firmenfahrzeug gesehen hat, kann sich mit der Polizei unter Telefon (0 57 23) 94 61 0 in Verbindung setzen. kle

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