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Endlich Platz für Züge

Lauenau Endlich Platz für Züge

Vielleicht zum letzten Mal hat die Arbeitsgruppe „Eisenbahnfreunde Sünteltalbahn“ des Lauenauer Heimat- und Museumsvereins die Tür ihres Mini-Klubraums weit geöffnet.

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Das macht nicht nur kleinen Lokführern Spaß: Die Spielanlage dürfen die Gäste bedienen.

Quelle: nah

Lauenau. Einen Tag lang fachsimpelten Modellbahnfans und ehemalige Eisenbahner miteinander. Der nächste Aktionstag könnte schon in neuen größeren Räumen stattfinden.

 „Endlich Platz“, freut sich Hans-Werner Miek auf das kommende Jahr. Schon bei den regelmäßigen Klubabenden herrscht bedrohliche Enge, wenn die acht Bastler sich dem detailgenauen Nachbau des Lauenauer Bahnhofsbereichs im Maßstab 1:160 widmen oder die Technik ihrer H0-„Spielanlage“ verbessern. Letztere fand als Geschenk aus einem örtlichen Haushalt zur Gruppe. Seither ist das Schienennetz samt Fahrzeugen und Landschaft begehrtes Objekt für große und kleine Möchtegernlokführer.

 Beim Tag der offenen Tür gab es bei enormem Gedränge jedoch noch viel mehr Gesprächsstoff – beispielsweise angesichts der inzwischen auf über 2500 Belege angewachsenen Bilder- und Dokumentensammlung zur früheren Strecke zwischen Bad Nenndorf und Bad Münder oder auch beim Blick auf etliche Exponate jener Zeit.

 Auch deshalb wurde die Bitte um größere Räume zuletzt immer lauter, bis ihn jetzt der Flecken Lauenau erfüllen wird – gerade rechtzeitig vor dem zehnjährigen Bestehen der Gruppe. Im früheren Casala-Stuhllager dürfen sich die Eisenbahnfreunde vielleicht schon im kommenden Sommer endlich ausbreiten. Ihr Reich wächst dadurch von 35 auf 150 Quadratmeter. Genug Platz also für Uniformen und den alten Lauenauer Fahrkartenschrank, für Lokomotivmodelle unterschiedlicher Größen und für das sich ständig vergrößernde Archiv, das seit einiger Zeit sogar den Bahnhof Haste umfasst.

 Vor allem aber darf die Miniaturausgabe des Lauenauer Bahnhofsbereichs wachsen – von derzeit 3,90 auf dann 26 Meter –, weil der ganze Abschnitt zwischen der Autobahnbrücke und der früheren Unterführung bei Messenkamp dargestellt werden soll. Eine wichtige Voraussetzung hat Werner Rabi schon geschaffen: Maßstabsgerecht wurden von ihm sämtliche Gebäude entlang der Lauenauer Gleise gefertigt – sogar die der Genossenschaft und das Haus des Bahnhofsvorstehers. nah

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