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Enttäuscht vom Bürgermeister

Lauenauer Rat Enttäuscht vom Bürgermeister

Kaum ist der neue Lauenauer Rat konstituiert, gibt es bereits die ersten Misstöne. Die CDU zeigt sich weiterhin enttäuscht über das Verhalten der SPD, die den Christdemokraten keine Bürgermeister-Stellvertretung überließ.

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Quelle: pr

Lauenau. „Für uns zählt der Wählerwille, daher haben wir meine Person nicht gegen Willi Mundt aufgestellt. Wir haben ihn sogar mehrheitlich mitgewählt. Mehr haben wir für eine zukünftige gute Zusammenarbeit im Sinne der Wähler nicht beitragen können“, schreibt Nicole Bruns in einer Stellungnahme zu der Sitzung vom Montag.
„Sehr enttäuscht“ sei sie über den gewählten Bürgermeister, Wilfried Mundt. Er habe gewusst, wie sich die SPD bei den zu vergebenden Positionen verhalten würde. „Wir hatten am Tag zuvor andere Gespräche geführt und am Nachmittag noch gemailt“, lässt Bruns durchblicken. Mundt hätte Bruns daher warnen sollen, dass es keine Einigung auf einen CDU-Stellvertreter geben würde. „Ich habe bis Montagabend Willi Mundt für aufrichtig und fair gehalten“, so Bruns.

Vertrauensvolle Zusammenarbeit schwierig?

Offenbar hat aber auch nicht jeder im Rat mitbekommen, was die SPD mit ihrer Mehrheit durchgedrückt hat. „Wenn im Anschluss ein CDU-Mitglied von einem SPD-Ratsherrn gefragt wird, warum ich nicht als zweite Stellvertreterin kandidiert habe, und man diesem dann erklären muss, dass er den Posten gerade mit abgeschafft hat, dann fehlen einem erst recht die Worte“, so Bruns. Die SPD hatte für diese Abschaffung votiert. Fassungslos sei sie darüber, dass die SPD den Wählerwillen übergehe und in der ersten Sitzung des Rates das harmonische Verhalten zerstöre, das in den letzten Jahren aufgebaut worden sei.
Die Frage sei jetzt, wie eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Bruns als einziger Lauenauer Kreistagsabgeordneten zustandekommen soll. „Das hatte ich mir bis Montagabend sehr gut überparteilich vorstellen können“, schreibt Bruns. Sie war mit 1232 Stimmen direkt in den Kreistag eingezogen. Bei der Gemeinderatswahl hatte sie nach Mundt die zweitmeisten Stimmen erhalten. gus

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