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Lauenau Erinnerungen im Schaufenster
Schaumburg Rodenberg Lauenau Erinnerungen im Schaufenster
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00:24 03.10.2014
Ursula Burschel stellt Zeichnungen ihres verstorbenen Mannes aus.  Quelle: nah
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Lauenau. Die kleine Ausstellung soll zu einer Dauereinrichtung werden.

Auf die Idee ist die Witwe, Ursula Burschel, gekommen. Es sei doch zu schade, findet sie, dass das umfangreiche Lebenswerk des Künstlers in den Schränken des Privathauses verbleibe. Mehrere Hundert Zeichnungen sind erhalten. Außer den bevorzugten Motiven wie Fachwerkansichten oder bauhistorische Details sind es vor allem filigran wirkende technische Darstellungen: Rohrleitungssysteme, Motoren, Antriebsaggregate, Fahrzeuge aller Art.

Gut ein Dutzend Darstellungen von Kutschen, Motorrädern und Oldtimern sowie eine farbig gestaltete Werkstattsituation hat Ursula Burschel zur Premiere ausgewählt. Ganz bewusst: Denn die direkt benachbarten Geschäftsräume nutzen gegenwärtig ein Motorradhändler und eine Fahrschule.

In etwa drei Monaten will sie die Bilder zugunsten einer neuen Thematik auswechseln. Vielleicht sind dann Antriebsgestänge und Räder von Dampflokomotiven zu sehen.
Freimütig gibt die Witwe zu, mit der wechselnden Galerie auch selbst den Verlust an ihrer Seite verkraften zu können: „Er fehlt mir doch sehr“, betrauert sie den Tod des 85-Jährigen. Dass es nun gerade dieses Schaufenster sein sollte, hat auch etwas mit der früheren beruflichen Tätigkeit des Ehepaares zu tun. Bis 1995 führten sie an gleicher Stelle gemeinsam ein Textilhaus. nah

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