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Erst die Taktik, dann das Talent

Boule Erst die Taktik, dann das Talent

Klar – Übung macht den Meister. Doch mindestens genauso wichtig wie das Training ist für Rainer Wendt vom Bouleclub Lauenau das Studium von Regelwerk und Taktik.

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Über 150 Sätze verschiedener Pétanque-Wettkampfsätze hat Rainer Wendt gesammelt.

Quelle: göt

LAUENAU. Nachdem er Gefallen an der Sportart fand, las er sich in verschiedene Bücher ein. Der Erfolg gab ihm Recht: Nur wenige Zeit später entschied er mit seinem Team „Die Boule Teufel“ die Fleckenmeisterschaft in Lauenau – „und das obwohl andere vielleicht besser werfen können“.

Technik und Taktik haben hier den Unterschied gemacht. Nach und nach habe er dann seine Wurftechnik verfeinert. Natürlich brauche es bei einem Turnier aber auch immer ein Quäntchen Glück, räumte Wendt ein.

2008 sicherte er sich nicht nur erstmals die Fleckenmeisterschaft, sondern wurde auch zum Vorsitzenden des Bouleclubs gewählt. Zeitgleich legte er den Grundstein zu einer Sammelleidenschaft, die ihm inzwischen über 150 verschiedene Pétanque-Wettkampfsätze beschert hat. Auch Ehefrau Meike Wendt begeistert sich für den Sport und die Kugelsammlung.

Neues und Altes kommt in den Einkaufswagen

„Grundsätzlich möchte ich jede Kugel haben, die es gibt“, erzählt Wendt. Damit meint er, jedes Modell von jeder Firma besitzen zu wollen. Die Kugeln stammen aus vier Ländern. Meist gibt es ein Modell noch in diversen Gravuren, darauf hat es der Sammler allerdings nicht angelegt.

Auf 150 Sätze ist er so gekommen. Was neu erscheint, kommt bei ihm direkt in den Einkaufswagen. Zeitgleich hält er auch nach Raritäten Ausschau, die nicht so einfach zu bekommen sind. Die ältesten Kugeln in seiner Sammlung gehen Schätzungen zufolge auf das 18. Jahrhundert zurück. Damals waren die Kugeln deutlich größer und bestanden aus Holz. Spätere Modelle, die ebenfalls in Wendts Vitrinen zu bestaunen sind, wurden dann mit Nägeln beschlagen.

Doch obwohl er über so viele Kugeln verfügt, wird nur mit lediglich sieben Sätzen gespielt. Die Sammlerstücke haben noch keine Boulebahn gesehen – „die sollen schließlich neu bleiben“, so Wendt. Zum Spielen hat der Sportler verschiedene Kugeln im Köcher. Je nach Beschaffenheit der Bahn oder auch abhängig von der Taktik kommen unterschiedliche Kugeln zum Einsatz. göt

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