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Lauenau Ex-Geliebte: Staatsanwaltschaft prüft Anfangsverdacht
Schaumburg Rodenberg Lauenau Ex-Geliebte: Staatsanwaltschaft prüft Anfangsverdacht
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16:20 14.03.2019
Lauenau/Bückeburg

Wie berichtet, schlussfolgerte Oberstaatsanwalt Oliver Paul vor dem Landgericht Hildesheim am Mittwoch in seinem Plädoyer einen gemeinschaftlich begangenen Mord aus niederen Beweggründen.

Ob ein Anfangsverdacht besteht, wird geprüft

„Wir stehen in engem Kontakt mit den Kollegen“, sagte Nils-Holger Dreißig, Sprecher der Bückeburger Staatsanwaltschaft. Aktuell werde geprüft, ob der Anfangsverdacht bejaht werden könne, schilderte Dreißig. Dabei fließe auch ein, zu welchem Urteil das Schwurgericht kommenden Freitag kommt.

Der Bundesgerichtshof verwies die erneute Verhandlung an die Staatsanwaltschaft Hildesheim, als er das in Bückeburg gefasst Totschlag-Urteil aufhob. Für ein etwaiges weiteres Ermittlungsverfahren wäre allerdings wieder die Staatsanwaltschaft Bückeburg zuständig, weil der Tatort in ihrem Bezirk liegt.

Nebenkläger-Anwalt fordert Strafverfahren

Paul führte als Motiv an, dass K. und L. ein gemeinsames Leben beginnen wollten und die Ehefrau deshalb „aus dem Weg räumten“. Auch der Anwalt der Nebenkläger, Andreas Hüttl, schloss sein Plädoyer mit dem Appell, ein Strafverfahren gegen die Ex-Geliebte einzuleiten.

Die Urteilsverkündung beginnt am Freitag, 22. März, um 9 Uhr im Landgericht Hildesheim. Bezüglich des Strafrahmens gilt für K. das Verschlechterungsverbot – also der maximale Strafrahmen von elf Jahren und sechs Monaten Haft. göt