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Lauenau Fahrstuhl-Notruf und Telefon funktionieren
Schaumburg Rodenberg Lauenau Fahrstuhl-Notruf und Telefon funktionieren
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17:07 15.08.2011

Lauenau (nah). Und auch die ersten Bewohner können endlich zum Hörer greifen. Die Deutsche Telekom hat zunächst zehn Leitungen zur Verfügung gestellt. Damit lassen sich nach Auskunft von Unternehmenssprecherin Stefanie Halle alle geforderten Installationen ermöglichen. „Die Infrastruktur steht“, erklärte sie unserer Zeitung auf erneute Anfrage.

Noch vor drei Wochen hatte Halle Versäumnisse einräumen müssen. Zwar habe es Verzögerungen durch Baumaßnahmen und wegerechtliche Genehmigungen gegeben; die zuständige Abteilung hätte jedoch auch die „besonderen Gegebenheiten“ der Wohnanlage nicht erkannt.

Ein geharnischter Protest von Wohnanlagen-Investor Rudolf Aumann hatte die Telekom-Einlassungen ausgelöst. Dieser war nach eigenen Angaben vom Fernmeldekonzern immer wieder vertröstet worden, obwohl er schon im Juni 2010 die fälligen Verträge geschlossen und ab Frühjahr 2011 mehrfach an die zu erledigenden Arbeiten erinnert hatte. Die damals letzte Auskunft der Telekom datierte vom 14. Juli mit dem Hinweis, bis zum 30. September das Objekt anschließen zu wollen. Das Datum sei jedoch „nicht als endgültiger Termin“ anzusehen.

Erst durch die Presseberichte kam Bewegung in die Sache. Halle bestätigte damals gegenüber unserer Zeitung, dass die notwendigen Maßnahmen noch bis Ende Juli eingeleitet würden. Auch ein Servicetechniker teilte dies fernmündlich unserer Redaktion mit.

Zwar wurde die selbst gesetzte Frist nicht taggenau eingehalten. Aber schon in der ersten Augustwoche funktionierte der Notruf für die Fahrstühle. Seit der zweiten Augustwoche können auch die ersten Bewohner telefonieren.

Weiteren Anträgen sieht die Telekom nun entgegen: „Wird uns der Auftrag erteilt, ist in vertretbarer Zeit der Anschluss auch geschaltet“, verspricht Halle.