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Feuerwehr rettet Jungen aus Brunnenschacht

Feggendorf Feuerwehr rettet Jungen aus Brunnenschacht

Ein achtjähriger Junge aus Feggendorf wäre am Mittwoch um ein Haar in einen Brunnen gestürzt. Das Kind konnte sich jedoch so lange an den Eisenstäben einer Steigleiter festhalten, bis die Feuerwehr eintraf.

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Feggendorf. Der Vorfall ereignete sich gegen 16.50 Uhr an der Deisterstraße. Nach Angaben der Polizei hatte sich der Achtjährige beim Versteckspielen während einer Privatfeier besonders gut verbergen wollen und kletterte in eine Art Nische oberhalb des Brunnenschachts. Wie genau er anschließend in den Schacht geriet, konnte nach Worten Heidrun Schäfers, Leiterin des Kriminal- und Ermittlungsdienstes in Bad Nenndorf, nicht geklärt werden. Fest steht, dass der Junge nicht mehr aus eigener Kraft aus dem Versteck herausklettern konnte. Und auch keiner der Gäste bei der Privatfeier war in der Lage, dem Achtjährigen aus der Patsche zu helfen.
Diesem blieb nichts anderes übrig, als auf die mittlerweile alarmierte Feuerwehr zu warten. So lange hielt er sich an den Sprossen der Leiter fest, die an die Brunnenwand eingebaut ist. Mitglieder der Feuerwehren Feggendorf und Rodenberg sicherten den Jungen und befreiten ihn aus seiner misslichen Lage. Er war unverletzt geblieben und musste nur zur Sicherheit kurz von den ebenfalls hinzugerufenen Sanitätern behandelt werden. Ein Verschulden sieht Schäfer nicht. „Das war einfach ein Unglücksfall“, urteilte die Chef-Ermittlerin.
Die Feggendorfer Feuerwehr hatte übrigens einen ungewohnt langen Anfahrtsweg, denn deren Fahrzeug hatte sich zum Zeitpunkt der Alarmierung zwecks Umbauarbeiten in Rodenberg befunden. gus

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