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Lauenau Feuerwehr zählt Brandschutzsünden auf
Schaumburg Rodenberg Lauenau Feuerwehr zählt Brandschutzsünden auf
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00:26 12.10.2014
Quelle: dpa
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Lauenau

Immer wieder beobachteten Mitglieder der Feuerwehr, dass ausgeschilderte Bereiche mit der Kennzeichnung „Feuerwehrzufahrt ständig freihalten“ durch parkende Autos versperrt werden, berichtet Anne-Jana Eckert, Pressesprecherin der Feuerwehr Lauenau. Zuletzt hatte jemand einen Fahrer beobachtet, der seinen Wagen an der Plaza in einer Feuerwehrzufahrt abgestellt hatte.

 „In den Augen des Parkenden scheint es viele Gründe zu geben, warum es sich lohnt, in einer Feuerwehrzufahrt etwas Wegstrecke zu sparen“, haben Eckert und ihre Kameraden die Erfahrung gemacht. Zu den üblichen Ausreden gehöre das Argument, dass derjenige nur kurz etwas erledigen müsse und doch gleich wieder weg sei.

 „Vielleicht scheint es nicht allen bewusst zu sein, was sie mit ihrem Handeln in Notsituationen anrichten können“, warnt Eckert. „Sie verhindern nicht nur das Vorankommen der Einsatzkräfte, sondern verschwenden wichtige Minuten, um das Leben eines Menschen zu retten.“ Auch die kürzeste Parkzeit in einer Feuerwehrzufahrt sei deshalb nicht gerechtfertigt und kann ein Bußgeld nach sich ziehen.

 Ein ähnliches Problem bilde auf der Autobahn das immer häufigere Fehlen von Rettungsgassen, die Autofahrer im Falle eines Staus immer bilden müssen, damit Rettungskräfte zwischen den Fahrzeugen zu einer Unfallstelle kommen können. „In letzter Zeit erleben wir das auf der A2 immer wieder, dass solche Rettungsgassen fehlen und wir nur schwer durchkommen“, erklärt Eckert. Mit ihrer Kampagne wolle die Feuerwehr die Bevölkerung nun auf die Problematik und die Folgen solcher „Brandschutzsünden“ aufmerksam machen.

 Die Kampagne soll monatlich auf der Homepage der Feuerwehr unter www.freiwillige-feuerwehr-lauenau.de veröffentlicht werden.kle

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