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Förderverein will Fortbestand der St.-Markus-Kirche sichern

Schließung droht Förderverein will Fortbestand der St.-Markus-Kirche sichern

Seit rund acht Jahren droht der katholischen St.-Markus-Kirche in Lauenau die Schließung. Dagegen stemmt sich ein 2008 gegründeter Förderverein, der inzwischen 105 Mitglieder zählt.

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Karl-Heinz Strecker (rechts) und Egbert Gelfert wollen den Zustand der Kirche untersuchen.

Quelle: nah

Lauenau. Mit Beiträgen und durch Spenden bei Veranstaltungen sammelt er Mittel, um bei Bedarf Baumaßnahmen am Gotteshaus zu finanzieren.

46.000 Euro sind in den gut sechs Jahren zusammengekommen, von denen bislang 15 000 Euro für eine Neuversiegelung der Außenwände und der Fundamente ausgegeben wurden. Zur Kostenersparnis hatten Helfer mit Muskelarbeit die Schächte gegraben. Vorsitzender Karl-Heinz Strecker glaubt, dass das aus dem Jahr 1961 stammende Hauptgebäude noch lange Wind und Wetter standhält: Im Gegensatz zu zahlreichen späteren Fertigteil-Kirchen ist St. Markus noch in klassischer Bauweise errichtet worden.

Trotzdem will er sich mit dem Hülseder Bausachverständigen Egbert Gelfert Dach und Wände gründlich anschauen, um etwaigen Bedarf frühzeitig zu ermitteln. Gelfert hatte den Verein schon einmal beraten.

Daneben gibt es eine Reihe von Plänen, um die Bedeutung der Kirche nicht nur für regelmäßige Gottesdienste in der Öffentlichkeit hervorzuheben. Vor allem die Kunstwerke des verstorbenen Bildhauers Josef Hauke sind es, die aus Streckers Sicht der Aufmerksamkeit bedürfen. Ein absolutes Unikat sei der von Hauke gestiftete Kreuzweg. Der Förderverein öffnet deshalb an jedem ersten Sonntag im Monat die Kirche für Besucher.

Dank des diesjährigen Auftakts, der vor vielen Zuhörern von einem Gitarrenkonzert der Musikschule Ziegler begleitet war, sind bereits die ersten 70 Besucher registriert worden. Hoffnung setzt der Verein in sein „Markus-Fest“ am Sonntag, 5. Juli, wenn im Gottesdienst um 11.30 Uhr die Chorgemeinschaft Altenhagen II/Nienstedt singt und anschließend zu Imbiss und Besichtigung eingeladen wird. Auch am „Deistertag“, Sonntag, 26. April, wird die Kirche von 12.30 bis 16 Uhr geöffnet sein. nah

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