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Frisch vom Feld

Drittklässler versorgen Mitschüler Frisch vom Feld

Wer etwas Warmes essen will, greift ins Supermarktregal, stellt das Produkt seiner Wahl zuhause in die Mikrowelle und vertilgt es danach in aller Eile. So sieht es oft im Alltag aus. Doch woher kommt das Essen eigentlich? Gibt es auch Alternativen zum Supermarkt?

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Die Schüler der Klasse 3c bedienen sich nach getaner Arbeit selbst.

Quelle: gus

Lauenau. Solchen Fragen haben sich Lauenauer Grundschüler dieser Tage gewidmet.
Im Zuge des Projekts „Transparenz schaffen – von der Ladentheke bis zum Erzeuger“ hat Christine Konerding von den Landfrauen die Klasse 3c samt Klassenlehrerin Linda Hesse besucht. Ziel war es, alle übrigen Schüler mit leckerem Essen aus der Region zu versorgen. Das Grundthema lautete Getreide.

115 Maiskolben besorgt

Die 3c besorgte sich zunächst einmal 115 Maiskolben. Selbstverständlich nicht von irgendeinem x-beliebigen Maisfeld, dessen Pflanzen für die Stromprodktion in Biogasanlagen bestimmt sind. Fündig wurden die Schüler in Scheie, wo ein Landwirt diese Früchte noch für den menschlichen Verzehr anbaut.
Dazu sollte es Butterbrote geben. Das Brot besorgte sich die Klasse bei der Bäckerei Scheer, die die Albert-Schweitzer-Schule häufig bei deren Projekten unterstützt. Früh morgens machten sich die Schüler mit Hesse und Konerding sowie einigen hilfsbereiten Müttern an die Arbeit. Die Maiskolben wurden halbiert, sodass alle Schüler bedient werden konnten. 230 Brotscheiben wurden mit Butter beschmiert.

Bewusstsein für Lebensmittel

Kurz vor der ersten großen Pause war alles pünktlich fertig, und die Schüler der 3c machten sich in Zweierteams auf den Weg, um die übrigen Klassen aufzusuchen, die sich schon auf ihre Essenspause vorbereiteten. Erst danach waren die fleißigen Küchenhelfer selbst an der Reihe. Die überwiegende Meinung der Speisenden lautete: Mais ist echt lecker.
Und auch die Butterbrote wurden eifrig vertilgt. Das Thema Brotbacken wird noch weiter vertieft. Denn vom Obsthof Brüggenwirth nahmen die Drittklässler Weizenkörner mit, die nun gemahlen und zu Brotteig verarbeitet werden. Die Bäckerei Scheer hat versprochen, die Laibe anschließend zu backen.
Konerding möchte mit solchen Aktionen bei den Kindern ein Bewusstsein dafür schaffen, dass Lebensmittel wertvoll sind, und vermitteln, dass die Arbeit damit Spaß machen kann. Und dass eben auch beinahe vor der eigenen Haustür Nahrungsmittel wachsen. gus

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