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Für weniger Geld noch mehr für den Sport

Lauenau / Fußballfeld Für weniger Geld noch mehr für den Sport

Trotz der witterungsbedingten Verzögerungen ist der Flecken Lauenau zuversichtlich, dass das neue Fußballfeld im Sportpark pünktlich seiner Bestimmung übergeben werden kann. „Das hängt jetzt vom Rasenwuchs ab“, erklärte der vom Sportverein Victoria bestellte ehrenamtliche Bauleiter Karl Ehmke dem Ausschuss für Jugend, Kultur, Umweltschutz und Wege. Ehmke vertrat zugleich den kompletten Vorstand: Von Victoria war beim Ortstermin niemand erschienen.

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Zurzeit noch eine graue Wüste: Auf Lauenaus neuem Fußballplatz werden in Kürze der Zaun gesetzt und der Rasen gesät. © nah

Lauenau (nah). Dabei ist der Verein Bauherr der über 150.000 Euro teuren Maßnahme. Die Hälfte der Summe steuert der Flecken Lauenau bei, ein weiterer Zuschuss kommt vom Kreissportbund. Eigentlich hätte das Projekt, für das allein 23.500 Kubikmeter Boden bewegt worden sind, mehr als 200.000 Euro kosten sollen. Doch nach Verhandlungen reduzierte sich der Preis – und es gibt für weniger Geld sogar noch mehr für den Sport: Außer dem vorgesehenen Spielfeld entsteht eine Kleinfläche für den Jugendfußball, und das Beachvolleyballfeld auf dem Mineralbadgelände konnte saniert werden.

Ehmke erläuterte den Kommunalpolitikern, dass die 110 Meter lange und 65 Meter breite Fläche acht Zentimeter niedriger liegen wird als der vorhandene Sportplatz. Seine dachähnliche Struktur soll ein schnelles Ablaufen von Regenwasser gewährleisten: Von einem firstähnlichen Mittelsteg beträgt das Gefälle nach beiden Seiten drei Zentimeter. Im Boden sind 1500 Meter Drainage in unterschiedlichen Tiefen verlegt. die selbst nach Starkregen bis zu einem Kubikmeter Wasser pro Stunde ableiten können.

„Das ist bestimmt der erste Sportplatz mit so einem qualitativ hochwertigen Aufbau“, ergänzte der stellvertretende Gemeindedirektor Jörg Döpke. Die neue Fläche wird in diesen Tagen mit einem 2,50 Meter hohen Zaun versehen, der an das vorhandene Heim der Tennisabteilung grenzt. Zwar bleiben die Zugänge generell geöffnet, aber die Einfriedigung soll Hundekot vermeiden und zugleich dem Verein die Zutrittskontrolle ermöglichen.

Ehmke ging auch auf die Situation rund um das Sportheim ein. Die dortigen Flächen und der Weg haben aufgrund des Maschineneinsatzes bei den Bauarbeiten stark gelitten. „In einem Vierteljahr ist davon nichts mehr zu sehen“, versprach der Experte. Das bereits planierte Erd- und Sandgemisch sei bereits die Rasentragschicht. Ehmke wies auch auf den verbleibenden breiten Grünstreifen entlang des Karl-Parisius-Wegs hin. Trotz des neuen Fußballfelds würde der Natur mehr Raum als bisher geboten.

In diesen Wochen werde die Fußballabteilung auch ihr Versprechen zu Eigenleistungen einlösen. Unter anderem will sie sich um den hohen Ballfang kümmern.

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