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Praxen fertig, weitere sollen folgen

Gemeinschaftsarztpraxis auf ehemaligem Casala-Gelände Praxen fertig, weitere sollen folgen

Der Umbau von Räumen auf dem ehemaligen Casala-Gelände, um Platz für eine Gemeinschafts-Arztpraxis zu schaffen, ist abgeschlossen. Die Allgemeinmediziner Maren Sucker-Henke und Dennis Schneider beginnen am kommenden Montag mit dem Praxisbetrieb.

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Lauenau. Das Projekt ist somit relativ flott umgesetzt worden. Mitte Mai vergangenen Jahres hatte der Bauausschuss sich die Räume in der zweiten Etage der ehemaligen Möbel-Produktionsstätte angeschaut und für deren Umbau votiert. Nach Worten von Gemeindedirektor Sven Janisch entpuppte sich das Vorhaben wegen der Anforderungen im Medizinbereich als umfangreicher als angenommen.

350000 Euro kostete der Umbau des 360 Quadratmeter großen Bereichs. Das Geld nimmt die Gemeinde allerdings über die Mietzahlungen der neuen Gemeinschaftspraxis wieder ein.

Der Flecken hat Janisch zufolge seinen Teil dazu beigetragen, dass die ärztliche Grundversorgung auch künftig gesichert bleibt. Die Mediziner waren auch bisher schon in Lauenau tätig gewesen, suchten allerdings nach neuen, geeigneten Räumen.

Das Thema ist damit aber noch längst nicht erledigt. „Ein bis zwei Fachärzte“ will die Gemeinde Janisch zufolge noch in dem ehemaligen Casala-Gebäude ansiedeln. Der Gemeindedirektor spricht von Spezialisten, wie sie in der näheren Umgebung nicht zu finden sind – beispielsweise auf dem orthopädischen Sektor.

Dazu seien allerdings Verhandlungen mit der Kassenärztlichen Vereinigung nötig. Denn niedergelassene Ärzte benötigen für den Praxisbetrieb eine Zulassung seitens dieser Stelle.

Unter Politikern wurde bereits die Vokabel Ärztehaus verwendet. Sollte Lauenau tatsächlich weitere Praxen auf dem Ex-Casala-Gelände ansiedeln, gelänge dem Flecken ein echter Coup – und das nahezu geräuschlos. In Rodenberg war der Plan eines Ärztehauses vor Jahren gescheitert. In Stadthagen sorgt das Thema seit Langem für Diskussionen. gus

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