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Gerste, Malz und Hopfen

Gemeinderat Lauenau Gerste, Malz und Hopfen

Die Planungen für das Neubaugebiet „Hoppenberg II“ schreiten weiter voran. Der Rat des Fleckens Lauenau hat sich nun auf Namen für die neuen Straßen geeinigt: In Anlehnung an die nahegelegene Brauerei heißen diese Gersteweg, Malzweg und Hopfenring.

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Die Kreisstraße zwischen Lauenau und Feggendorf wird zur Gemeindestraße umgewidmet. Die Straßenbaulast liegt dann bei der Samtgemeinde Rodenberg.

Quelle: gus

Lauenau. Das Interesse an Bauplätzen im Norden von Lauenau ist groß. Wie berichtet, sind bereits 26 von 44 Bauplätzen vorgemerkt. Nach Angaben von Baufachbereichsleiter Jörg Döpke seien auch bereits die ersten Verträge unterschrieben worden. Dies unterstreiche das große Interesse an der Ortslage – zumal der Grundstückspreis mit 65 Euro pro Quadratmeter ausgesprochen moderat sei. Ratsherr Karsten Dohmeyer (Grüne) bedauerte dennoch, dass er sich mit seiner Forderung nach sozialem Wohnungsbau nicht habe durchsetzen können.

Zusätzliche Arbeitsplätze

Alles in allem ist sich der Gemeinderat aber einig, dass das Neubaugebiet eine wichtige Maßnahme ist, um die Entwicklung des Fleckens zu sichern. „Wir erwarten dadurch einen Anstieg in unserer Bevölkerungsentwicklung“, betonte Döpke. Durch die Zunahme an Gewerbeflächen an der Autobahn seien zusätzliche Arbeitsplätze entstanden, denen die Gemeinde auch mit zusätzlichen Wohnflächen Rechnung tragen wolle.

Die angrenzende Feggendorfer Straße (K 58) wird in diesem Bereich zur Gemeindestraße und erhält den Status einer Ortsdurchfahrt. Die Baulast liegt damit künftig bei der Samtgemeinde.
Das Baugebiet selbst wird über den Hopfenring erschlossen, von der zwei Stichstraßen, der Malz- und der Gersteweg, abgehen. Das hat nach Angaben von Gerd Borstelmann vom Planungsbüro Luckwald in Hameln den Vorteil, dass es zwei Durchfahrtmöglichkeiten gibt. Oder, wie Döpke es ausdrückte: „Wenn es ’mal brennt, hängt man nicht wie im Mauseloch fest.“

Schnelles Netz

Auch für schnelles Internet wird gesorgt sein. Dabei soll jeder Haushalt direkt mit Glasfaser an den Verteilerkasten angeschlossen werden und verfügt damit über eine verlustfreie Übertragungsgeschwindigkeit von 100 Megabit pro Sekunde. Döpke: „Schneller geht es im Moment nicht.“

Für ein angenehmes Wohnambiente sollen zudem wechselseitige Baumreihen auf den Wohnstraßen sorgen. Um die Entwässerungskanalisation zu entlasten, wird das anfallende Regenwasser aus dem Baugebiet über Gräben im Norden in den Mühlenbach abgeleitet. Auch ein großes Regenrückhaltebecken ist im nördlichen Bereich geplant. ber

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