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Lauenau Grüne: „Es liegt in der Natur der Dinge“
Schaumburg Rodenberg Lauenau Grüne: „Es liegt in der Natur der Dinge“
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00:16 10.10.2013
Dass im entstehenden Edeka-Regionallager nur gut 50 Arbeitsplätze für die hiesige Bevölkerung bereitstehen, löst bei den Ratsfraktionen nur wenig Kritik aus. Quelle: on
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Lauenau

„Es liegt in der Natur der Dinge“, dass weitaus weniger Arbeitsplätze für die regionale Bevölkerung entstehen, wenn das neue Lager die alten in Minden und Sarstedt ersetzen soll. „Ich habe es für völlig utopisch gehalten, welche Zahlen in der Vergangenheit kommuniziert wurden“, sagt Dohmeyer. Letztendlich müsse man aber froh sein, den Logistikpark zu haben. Ohne diesen und die dort entstehenden Steuereinnahmen könnten Feuerwehren, Schulen und Kindergärten nicht in dem Maße unterhalten werden, wie es die Samtgemeinde zurzeit tut.

 Hans-Dieter Brand, Sprecher der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat, sagt, es sei volkswirtschaftlich sinnvoll, wenn in der Samtgemeinde nur rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen. „Wenn sich ein Unternehmen wie die Edeka zentral aufstellt, sollten woanders keine Arbeitsplätze wegfallen.“ Außerdem seien mit dem Lager auch die vielen zuvor kommunizierten Arbeitsplätze entstanden. Die Samtgemeinde könne deshalb immer noch durch Zuzüge vom Lager profitieren.

 Erhard Steege, Fraktionsvorsitzender der CDU, sieht das ähnlich. „Für mich ist das kein Grund, der Verwaltung vorwürfe zu machen“, sagt er. Durch den Zugzug von Beschäftigten und in die Samtgemeindekassen fließenden Lohnsteueranteilen sei das Lager ein Gewinn. Sicherlich sei es „nicht schön“, dass nur so wenige Arbeitsplätze für die regionale Bevölkerung entstünden, doch: „Ich sehe die Geschichte nicht so eng.“ Zudem habe sich die Fraktion noch nicht auf eine gemeinsame Haltung verständig.

 Samtgemeindedirektor Uwe Heilmann war für eine Stellungnahme trotz mehrfacher Anfrage nicht zu erreichen. on

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