Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 7 ° Regenschauer

Navigation:
Grüne: „Es liegt in der Natur der Dinge“

Lauenau / Weniger Jobs im neuen Edeka-Lager Grüne: „Es liegt in der Natur der Dinge“

Im entstehenden Lauenauer Edeka-Regionallager werden voraussichtlich nur 50 Arbeitsplätze für die Region entstehen. „Das war klar“, meint Karsten Dohmeyer, Vorsitzender der Grünen-Fraktion im Rodenberger Samtgemeinderat.

Voriger Artikel
Eine Legende erwacht zu neuem Leben
Nächster Artikel
Auch Schülerwollen König sein

Dass im entstehenden Edeka-Regionallager nur gut 50 Arbeitsplätze für die hiesige Bevölkerung bereitstehen, löst bei den Ratsfraktionen nur wenig Kritik aus.

Quelle: on

Lauenau. „Es liegt in der Natur der Dinge“, dass weitaus weniger Arbeitsplätze für die regionale Bevölkerung entstehen, wenn das neue Lager die alten in Minden und Sarstedt ersetzen soll. „Ich habe es für völlig utopisch gehalten, welche Zahlen in der Vergangenheit kommuniziert wurden“, sagt Dohmeyer. Letztendlich müsse man aber froh sein, den Logistikpark zu haben. Ohne diesen und die dort entstehenden Steuereinnahmen könnten Feuerwehren, Schulen und Kindergärten nicht in dem Maße unterhalten werden, wie es die Samtgemeinde zurzeit tut.

 Hans-Dieter Brand, Sprecher der SPD-Fraktion im Samtgemeinderat, sagt, es sei volkswirtschaftlich sinnvoll, wenn in der Samtgemeinde nur rund 50 neue Arbeitsplätze entstehen. „Wenn sich ein Unternehmen wie die Edeka zentral aufstellt, sollten woanders keine Arbeitsplätze wegfallen.“ Außerdem seien mit dem Lager auch die vielen zuvor kommunizierten Arbeitsplätze entstanden. Die Samtgemeinde könne deshalb immer noch durch Zuzüge vom Lager profitieren.

 Erhard Steege, Fraktionsvorsitzender der CDU, sieht das ähnlich. „Für mich ist das kein Grund, der Verwaltung vorwürfe zu machen“, sagt er. Durch den Zugzug von Beschäftigten und in die Samtgemeindekassen fließenden Lohnsteueranteilen sei das Lager ein Gewinn. Sicherlich sei es „nicht schön“, dass nur so wenige Arbeitsplätze für die regionale Bevölkerung entstünden, doch: „Ich sehe die Geschichte nicht so eng.“ Zudem habe sich die Fraktion noch nicht auf eine gemeinsame Haltung verständig.

 Samtgemeindedirektor Uwe Heilmann war für eine Stellungnahme trotz mehrfacher Anfrage nicht zu erreichen. on

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg