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Grüne: Verkehrsgutachten überarbeiten

Lauenau / Edeka-Logistikzentrum Grüne: Verkehrsgutachten überarbeiten

Mit dem entstehenden Edeka-Regionallager kann in Lauenau ein emissionsgeladenes Verkehrschaos auf den Logistikpark zurollen. So sieht zumindest die Befürchtung der Grünen im Fleckenrat aus. In einer Anfrage an Gemeindedirektor Uwe Heilmann wird unter anderem beantragt, die Machbarkeitsstudie von 2008 mit neuem Zahlenmaterial zu versehen und zu überprüfen.

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Bis zu 800 Lastwagen würden bei Vollbetrieb in der Lagermitte ihre Waren An- und Abliefern.

Quelle: pr.

Von Oliver Nowak. Rund 500 Lastzüge und damit einhergehend 1000 Lkw-Bewegungen seien erwartet worden. Wie Edeka dieser Zeitung bei einer Baustellenvorstellung mitteilte, sollen sogar bis zu 800 Lastwagen täglich ein- und wieder auskehren (wir berichteten).

 Der Anschluss zur Autobahn2 stoße laut dem Verkehrsgutachten mittelfristig an die Grenze seiner Leistungsfähigkeit, mahnten die Grünen an. Nach der kompletten Überarbeitung und Erweiterung des Lagerkonzepts sollte nun das Verkehrskonzept daraufhin überprüft werden.

 Mit dem zu erwartenden höheren Verkehrsaufkommen solle die Gefahr von unnötigen Emissionen nicht übersehen werden. Vor allem Rückstaus an der Abfahrt aus Richtung Dortmund müssen vermieden werden. Daher erbittet die Grünen-Fraktion eine Auskunft, ob es Planungen gibt, diese Abfahrt zu erweitern. Weiterhin möchte die Fraktion wissen, ob Pläne bestehen, sollte durch Staus auf der A2 der Lkw-Verkehr zum Erliegen kommt. Die Samtgemeinde Rodenberg solle ein solches Szenario mit der Edeka besprechen und Lösungsansätze entwickeln. Neben den Lastwagenströmen werden zudem zwischen 600 und 700 Mitarbeiter aus den alten Edeka-Lagerstandorten Wunstorf, Minden, Sarstedt und Laatzen nach Lauenau anreisen.

 Grundsätzlich sehe die Grünen-Fraktion die Erweiterung des Regionallagers – vor allem im Hinblick auf Arbeitsplätze und Steuereinnahmen – positiv. Sie sei zuversichtlich, dass Edeka eine nachhaltige energetische Bewirtschaftung des Lagers betreiben wird und unnötige Emission vermeiden möchte.

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