Volltextsuche über das Angebot:

10 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Gruppensingen in Lauenau

Chorprojekt Gruppensingen in Lauenau

Im Sägewerk Lauenau wird am Mittwoch, 25. Januar, 19.30 Uhr, der wohl größte Chor zu hören sein, den Lauenau je erlebt hat. Mehrere Hundert Besucher werden zum Rudelsingen erwartet.

Voriger Artikel
Neue Schilder müssen her
Nächster Artikel
Roboter ist der Renner
Quelle: pr.

Lauenau. Dass das Sägewerk ideal für dieses Veranstaltungsformat ist, davon hat sich der Erfinder des Rudelsingens, David Rauterberg, in dieser Woche überzeugt.

Spontan Mitsingen

Das Konzept des in Münster wohnenden Musikenthusiasten sieht folgendermaßen aus: Zwei Musiker – mit Keyboard und Gitarre – spielen Lieder an, die das Publikum spontan mitsingen soll. Das Repertoire reicht von Klassik bis Heavy Metal und hält etwas für nahezu jeden Geschmack bereit, wie Rauterberg versichert. 25 Songs sind geplant, sicher dabei: Stücke von Abba und den Beatles. Die Hälfte des Programms besteht aus deutschsprachigen Stücken. Die Texte sind auf einer Leinwand abzulesen.

Gesungen wird in drei Blöcken zu je 40 Minuten. Rauterberg ist mit der Gitarre am Start und moderiert die Veranstaltung auch. Hinzu kommt ein Keyboarder. Das Publikum steht vor der Bühne wie bei einem regulären Konzert. Doch es wird auch Sitzreihen im vorderen Bereich geben, wie Rauterberg vor Ort erläuterte.

Vier Teams in ganz Deutschland

Die Idee hat er aus Köln mitgenommen, aber das dortige Format in mehreren Punkten abgewandelt. So greift er auch auf Halb-Playback zurück, was eine vielfältigere Liedauswahl ermöglicht. 780 Veranstaltungen hat Rauterberg innerhalb von fünf Jahren organisiert, wobei er nicht mehr allein arbeitet. Insgesamt gibt es vier Teams, die in ganz Deutschland auftreten.

Ute Kühl von der veranstaltenden Kulturinitiative Lauenau hat das Rudelsingen bereits in Hameln erlebt. Mit einer Gruppe aus ihrem Gospelchor war sie zu dem Event gereist und vollauf begeistert – besonders vom Lied der Capri-Fischer.

Karten gibt es für zehn Euro bei den Sparkassen in Lauenau, Rodenberg und Bad Nenndorf sowie in der Deisterbuchhandlung. gus

Drei Fragen an …

David Rauterberg , Erfinder des Rudelsingens.

Warum singen Menschen Ihrer Meinung nach so gern im „Rudel“? Weil sie heutzutage sonst keine Gelegenheit mehr haben, mit vielen Menschen zusammen Lieder von gestern und heute zu singen.

Was unterscheidet Rudelsingen am deutlichsten von kollektivem Partygebrüll? Ganz klar: Die Liedauswahl. Wir singen Lieder von Hardrock bis Verdi, und das verbindet Alt und Jung.

Welche Strafe steht bei Ihnen auf schiefe Töne? Gar keine! Im Rudel kling ohnehin alles schön.

Interview: Guido Scholl

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Unternehmen quer durch alle Branchen haben sich auch in diesem Jahr wieder an der Aktion der Lions Clubs beteiligt, deren Erlös auch der „Weihnachtshilfe“ der Schaumburger Nachrichten zugute kommt. Hier finden Sie ab dem 1. Dezember die täglich aktuellen Gewinnnummern. mehr

In Ruhe einkaufen, erholsam Urlaub machen, in die Stadtgeschichte eintauchen oder einfach mal in einem der vielen Restaurants und Kneipen die Seele baumeln lassen. Lernen Sie Stadthagen von einer ganz anderen Seite und auf ganz besondere Weise kennen. mehr

Schaumburg