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Lauenau Gute Gastronomie und ein sakrales Duplikat
Schaumburg Rodenberg Lauenau Gute Gastronomie und ein sakrales Duplikat
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14:41 26.09.2017
Die Gästeführer schauen sich den Casala-Stuhl auf der Plaza ganz genau an. Quelle: gus
LAUENAU

Die Besucher erfuhren beispielsweise, dass das ehemalige Casala-Gelände erst seit der Pleite des Unternehmens in 2001 für die Öffentlichkeit zugänglich wurde. Eine Gästeführerin erinnerte sich daran, dass sie einen Sessel aus der Lauenauer Fabrik zur Hochzeit geschenkt bekommen hatte.
An der Plaza sprach Vollmer der Gastronomie im Ort ein großes Lob aus. Es gebe eine große Bandbreite an Lokalen mit guter Qualität – vom Felsenkeller bis zum Spanier. „Über die Gastronomie können wir uns wirklich nicht beklagen“, betonte sie.

Architekt im Mittelpunkt

In der St.-Lukas-Kirche stand deren Architekt, Conrad Wilhelm Hase, im Mittelpunkt. Dieser hat Vollmer zufolge auch die Pläne für eine Kirche in Hagenburg entworfen. Und nahezu zeitgleich mit dem Bau des Lauenauer Gotteshauses – 1877 bis 1879 – sei ein erster Entwurf in Georgsmarienhütte realisiert worden. In beiden Orten stehen also nahezu identische Kirchen. Allerdings wurde in dem Ort bei Osnabrück heller Sandstein verwendet.
Weiter ging es mit den hochherrschaftlichen Anwesen Lauenaus, auch dem Heimatmuseum stattete die Gruppe einen Besuch ab. Ausklingen ließen die Gästeführer die Stippvisite im Café Quest. gus