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Haben Rodenberger „Minderwertigkeitskomplex“?

Samtgemeinde ist ein Erfolgsmodell Haben Rodenberger „Minderwertigkeitskomplex“?

Mit einem nachdrücklichen Appell hat der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Lauenau, Jürgen Japes, dazu aufgefordert, Streitigkeiten „in Gremien und politischen Verbänden“ zu beenden: „Solche Zwistigkeiten schrecken Neubürger nur von einem Engagement in der Kommunalpolitik ab.“

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Will keinen „kindischen Streit“: SPD-Ortsvorsitzender Jürgen Japes.

Quelle: nah

Lauenau. Wörtlich fragte Japes in der Jahresversammlung: „Haben die Rodenberger einen Minderwertigkeitskomplex gegenüber Lauenau?“ Beiden Gemeinden gehe es doch gut, sodass „kindischer Streit“ unterbleiben könne. Bewusst habe er deshalb an der Stirnwand „als Zeichen guten Willens“ neben der Lauenauer Fahne auch die der Stadt Rodenberg aufgehängt. Schließlich bestehe das „Erfolgsmodell Samtgemeinde Rodenberg jetzt 40 Jahre“. Er sei ein „überzeugter Samtgemeinde-Bürger“, da diese Konstruktion auch kleinen Mitgliedsorten einen Vorteil biete. Gräben sollten überwunden und Gemeinden nicht gegeneinander ausgespielt werden.

 Der Vorsitzende lobte „die vielen tollen Aktionen des Ortsvereins, weil viele Leute mitgemacht haben“, und nannte unter anderem Fahrten, Ferienprogramm und Garagenflohmarkt. Um das Angebot noch weiter zu beleben, ließ er „Wunschzettel“ verteilen: Die rund 20 anwesenden Mitglieder sollten Themenvorschläge machen.

 Der erste Versuch startet bereits demnächst: Eine Rechtsanwältin spricht am Donnerstag, 19. März, um 18 Uhr über Betreuung, Patientenverfügung und Erbrecht.

 Landtagsabgeordneter Karsten Becker, der unter anderem über Folgen der Energiewende referierte, ehrte Hans-Georg Dittich für 40-jährige Mitgliedschaft. Der Versuch, für die auf eigenen Wunsch aus Altersgründen ausscheidende stellvertretende Vorsitzende Christiane Kowalkowski eine Nachfolge zu finden, scheiterte mangels Kandidaten.

 Eine seine Zuhörer beklemmende Schilderung über einen Besuch der Vernichtungslager Birkenau und Auschwitz im Rahmen eines Schüleraustauschs mit Polen lieferte der 17-jährige Nicolo Look in einem Referat: „Eine lange Reihe von Wachtürmen und Zäune bis zum Horizont haben uns schon vor den Toren des Lagers schwer bedrückt.“ nah

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