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Hammerschläge aus der Orgel

Lauenau / Kreuzweg-Meditation Hammerschläge aus der Orgel

Zum ersten Mal nach genau 25 Jahren haben sich Lauenauer Christen bewusst mit einem künstlerischen Werk in der katholischen St.-Markus-Kirche auseinander gesetzt. Orgelklänge und Texte regten die rund 80 Teilnehmer an, die 14 Kreuzwegstationen an den Wänden der Kirche genauer zu betrachten.

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Gedanken zum Kreuzweg in der katholischen St.-Markus-Kirche: Bildhauer Josef Hauke hatte die Figuren vor 25 Jahren geschaffen.

Quelle: nah

Lauenau (nah). 1987 hatte sie der verstorbene Lauenauer Bildhauer Josef Hauke in Keramik geformt – als sein persönliches Geschenk an seine Heimatkirche.

„Kreuzwege“ sind in katholischen Gotteshäusern normalerweise als Bildreihen anzutreffen. Sie sollen den Leidensweg Jesu in Jerusalem aufzeigen; Andachten sind ihnen in der vorösterlichen Fastenzeit gewidmet. Hauke indes hatte mit Figuren einen echten Weg darstellen wollen, indem er die Bilder durch Steine und Wegstrukturen miteinander verband.

Diakon Günter Fichte, der gemeinsam mit dem evangelischen Pastor Dieter Meimbresse die Andacht leitete, wies auf weitere Arbeiten Haukes im Gotteshaus hin. Der gläubige Katholik hatte auch Kruzifix, Altar und Marienfigur gestaltet.

Die Initiative zu dieser sakralen Feier war von Kantorin Christina Ziegler ausgegangen, die mit ihrem St.-Lukas-Singkreis Lieder zum Thema beisteuerte und Texte von Gerhard Weisgerber verlesen ließ. Auch die Partitur der Kreuzweg-Meditationen des zeitgenössischen Komponisten Andreas Willscher stammte von ihr. Sie hatte die Noten zum 50-jährigen Weihejubiläum von St. Markus dem Organisten Markus Schröder überreicht. Es seien keine „plätschernden Melodien“, warnte sie. In der Tat reihten sich harte und dumpfe Töne aneinander, mit ein wenig Phantasie waren Hammerschläge zu hören –  oder leises Wimmern.

Der Spendenerlös der Veranstaltung kam dem Förderkreis zum Erhalt der Kirche zugute. Dessen Vorsitzender Karl-Heinz Strecker rief in einem Grußwort erneut dazu auf, sich für das „schlichte und dennoch schöne Gotteshaus mit seinen Kunstwerken“ einzusetzen.

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