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Lauenau Hinweise auf Vorfahrtsstraßen
Schaumburg Rodenberg Lauenau Hinweise auf Vorfahrtsstraßen
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00:16 12.10.2013
Die Vorfahrtsberechtigung in Lauenau ist geändert, das sorgt so manches Mal für einen stärkeren Tritt auf das Bremspedal. Quelle: on
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Lauenau

Vor allem Verkehrsteilnehmer, die von Westen aus über die Pohler Straße und die Straße Am Amtsgraben in den Flecken hineinfahren, würden die neue Vorfahrtsregelung oft missachten. „Dort gilt jetzt rechts vor links“, bemerkt Budde, „aber da ballern gerne mal die Leute durch und übersehen die vorfahrtsberechtigte Lange Straße“, sagt er. Vor der Einmündung der Langen Straße soll deshalb nach Möglichkeit eine weiße Linie aufgetragen werden.
Darüber hinaus möchte Budde, dass in den 30er-Zonen eine Fahrbahnmarkierung mit „30“ auf den Asphalt aufgetragen wird. Nur ein paar kleine Schilder würden in diesen Bereichen kaum ausreichen, erzählte der Fraktionsvorsitzende dieser Zeitung. Diese optischen Merkmale sollten baldmöglichst realisiert werden, die Verwaltung soll laut Antrag prüfen, in welcher Form dies möglich ist.
In den Bereichen, wo die geänderten Vorfahrtregelungen noch von der Verkehrsbehörde überprüft werden, soll indessen abgewartet werden.
In diesem Punkt jedoch hagelt es Kritik. „Wir können keine klare Linie, kein richtiges Verkehrskonzept in Lauenau erkennen“, sagt Karl-Heinz Bruns, stellvertretender Sprecher der CDU-Fraktion im Lauenauer Rat. Zu viele einzelne Nacharbeiten würden immer wieder beantragt, dabei würde sich um das zentrale Problem nicht gekümmert: „Die Straße Am Markt sollte Priorität haben“, meint Bruns. Seit auf der Hauptverkehrsstraße nicht mehr die Vorfahrtsberechtigung gilt, käme der Verkehr allzu oft ins Stocken.
Karsten Dohmeyer, Sprecher der Grünen-Fraktion im Lauenauer Rat meint, die Verkehrsproblematik in Lauenau sei geradezu programmiert. „Die Frage ist, warum alle Arbeiten, die jetzt noch gemacht werden sollen, nicht schon bei den baulichen Arbeiten zur Veränderung des Verkehrssituation in Lauenau gemacht wurden.“ Es gebe in Lauenau noch Einiges, was verbessert werden müsste. So müssten die Autofahrer zum Beispiel darauf hingewiesen werden, dass die Lange Straße nun eine Sackgasse ist. Ein Hinweisschild jedoch fehle. „Es ist traurig, wenn es eine Samtgemeinde nicht schafft, den Dingen nachzukommen, die nötig sind“, sagt Dohmeyer. Das Aufbringen von Bodenmarkierungen hält er indessen für sinnvoll. „Die Hinweisschilder sind so klein, dass sie bei meinem Sohn in die Legokiste passen“, kritisiert er. on

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