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Im November bleibt die Heizung kalt

Lauenau / Gerüchte um Gewerbeobjekt Im November bleibt die Heizung kalt

Ein Lauenauer Gewerbeobjekt ist ins Gerede gekommen. Von Abriss ist die Rede, von Zwangsversteigerung und Kündigungen an die Ladenbesitzer. „Nichts davon ist wahr“, sagt Eigentümerin Claudia Regenberg. Doch ganz konfliktfrei scheint das Verhältnis mit den Mietern nicht zu sein: Im November blieben für zweieinhalb Wochen die Heizungen kalt. „Aber da haben wir uns geeinigt“, heißt es heute bei den sechs betroffenen Nutzern.

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Das Geschäftshaus an der Ecke Scheunenfeld/Rodenberger Straße. 

Quelle: nah

Lauenau (nah). Das Wohn- und Geschäftshaus an der Ecke von Scheunenfeld und Rodenberger Straße hat eine wechselvolle Geschichte erlebt. Früher wurden dort Polstermöbel produziert, später diente es als Werkstatt für einen Tischler und Ladenbauer. Schon seit etlichen Jahren aber befinden sich einige Geschäfte in dem Gebäude: Die Eigentümerin betreibt einen Teeladen, außerdem haben sich ein Internethandel, Friseur und Physiotherapiepraxis angesiedelt. Einige Flächen sind ungenutzt, auf der Hofseite gelangen Besucher zur Miniatur-Autorennbahn einer Interessengemeinschaft. Zusätzlich gibt im Gebäude der Verein „Bürgerhilfe Samtgemeinde Rodenberg“ Lebensmittel an Bedürftige aus. Die Wohnung im Obergeschoss steht indes schon längere Zeit leer. Die Fenster bieten einen maroden Eindruck.

Die andauernden Gerüchte gehen nicht nur der Eigentümerin auf die Nerven. „Das ist schon geschäftsschädigend“, sagt Friseurin Gabriele Prasse. Wer einen Geschenkgutschein haben wolle, frage zugleich nach, ob er überhaupt noch eingelöst werden könne. Ähnliche besorgte Patientenanfragen bestätigt auch Krankengymnastin Christine Sender.

„Ich habe keinen Kummer mit dem Haus“, betont Eigentümerin Regenberg auf Nachfrage unserer Zeitung. Aber es stimme: Seit Juli stehe das Haus zum Verkauf. Doch die Gerüchte seien schon vorher über sie und die Immobilie verbreitet worden. Über den Stand der Verhandlungen wolle sie aber nichts weiter sagen.

Angeheizt wurde die Diskussion um die Immobilie von einer Situation im November, als über etliche Tage die Heizung nicht funktionierte und dem Vernehmen nach die Betroffenen unterschiedliche Informationen über die Gründe erfuhren. „Das war schon schweinekalt“, erinnerte sich Sender, die ihren unbekleideten Patienten nur mit zwei Heizlüftern etwas Wärme bieten konnte. Und auch Prasse denkt mit Schaudern an die damaligen Zustände in ihrem Salon zurück.

„Aber das ist inzwischen geklärt“, sagen die Mieter im Beisein Regenbergs unisono, „wir wollen ein gutes Einvernehmen mit der Vermieterin haben“. Gemeinsam wurde eine Regelung getroffen, damit Betreiber, Kunden und Patienten künftig keine kalten Geschäftsräume mehr vorfinden.

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