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In den letzten Zügen

Sanierung des Fachwerkhauses an der Marktstraße 1 In den letzten Zügen

Die Arbeiten am Fachwerkhaus Marktstraße 1 in Lauenau gehen auf die Zielgeraden. Das Baugerüst ist bereits verschwunden, allerdings mussten sich die Arbeiter in dieser Woche trotzdem sputen, um die derzeitigen Erdarbeiten noch vor der Fleckenfete zu beenden.

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Das äußerlich bereits fast fertige Fachwerkhaus hat jetzt neue Stromleitungen.

Quelle: gus

LAUENAU. Das Gerüst ist abmontiert worden, weil die Arbeiten an der Fassade in der Tat bereits abgeschlossen sind, wie der Baufachbereichsleiter der Samtgemeinde, Jörg Döpke, auf Anfrage bestätigte. Im Inneren ist auch bereits der Trockenbau fertig, und der Estrich ist trocken.

Trotzdem herrschte jetzt auch außerhalb des Gebäudes wieder reger Baubetrieb mit Bagger und Absperrungen. Der Grund dafür war, dass neue Elektroleitungen verlegt wurden. Selbstverständlich war das ehemalige Schuhgeschäft in dem Haus auch bereits ans Stromleitungsnetz angeschlossen, doch Döpke zufolge hat der künftige Betrieb einen ganz anderen Bedarf an Elektrizität.

Die Fleischerei mit Hauptsitz in Rinteln will auch einen Imbiss in dem Haus betreiben. Daher benötigt sie außer einer aufwändigen Kühlung auch Strom zum Zubereiten der Speisen. Daher werden ihm Zuleitungen mit größerer Kapazität zur Verfügung gestellt.

Döpke zeigt sich zufrieden

Der Kabelschacht dafür wurde in dieser Woche gebuddelt. Doch da sich deshalb eine tiefe Mulde quer über den Bürgersteig erstreckte, taten sich bei den Verantwortlichen im Rathaus durchaus Sorgenfalten auf, dass die Arbeiten nicht vor der großen Fete abgeschlossen sein könnten. Im Fall der Fälle hätte ein Bauzaun die Stelle absichern müssen. Doch die Sorge erwies sich als unbegründet, denn bereits im Laufe des Mittwoch waren die Arbeiter mit dem Gröbsten fertig.

Unabhängig von dieser kurzfristigen Zeitnot ist Döpke mit dem Verlauf der Bautätigkeit zufrieden. Er rechnet sogar damit, das Projekt binnen weiterer sechs Wochen abzuschließen. Innen müssen als nächstes die Fliesenarbeiten erledigt werden. Wie schnell dies vonstatten geht ist schwierig einzuschätzen. Anschließend gehen die Maler zu Werke.

Und danach könnte die Fleischerei bereits anfangen, ihre Einrichtung zu installieren. Geht es nach dem Flecken, der das gut eine Millionen Euro teure Projekt mit Zuschüssen und aus eigener Tasche finanziert, dann könnte das neue Unternehmen Anfang Oktober eröffnen.

Ursprünglich hatte es mal viel schneller gehen sollen. Doch die optimistischen Schätzung, dass die Fleischerei bereits Ende 2015 an den Start geht, hatte die Verwaltung schon recht bald wieder kassiert. Immerhin ist nun das Baugerüst noch vor der Fleckenfete 2016 verschwunden. gus

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