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Junge Afrikanerin leistet Freiwilligendienst

Lauenauer Kirchengemeinde Junge Afrikanerin leistet Freiwilligendienst

In Gottesdiensten und Gruppenstunden der evangelischen St.-Lukas-Gemeinde in Lauenau gibt es seit wenigen Tagen ein exotisches Gesicht. Cassey Mouton gehört ein Jahr lang zum Kreis der haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter.

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Für ein Jahr Freiwilligendienst rund um St. Lukas in Lauenau: Cassey Mouton aus Upington (Südafrika).

Quelle: nah

Lauenau. Für die 21-Jährige aus dem südafrikanischen Upington erfüllt sich damit ein Traum.

 Der vor wenigen Wochen begonnene Aufenthalt in Europa ist zwei Gründen zu verdanken – der langjährigen Partnerschaft hiesiger Kirchenkreise mit den Christen in der Kalahariwüste des afrikanischen Kontinents und einem Süd-Nord-Freiwilligenprojekt des Evangelischen Missionswerks Hermannsburg. Letzteres hat die Patenschaft für zwölf junge Leute aus Afrika und Südamerika übernommen, darunter sechs aus Südafrika.

 Allein aus der Kalahari hatten sich fünf junge Frauen für Lauenau beworben. Das liegt an den freundschaftlichen Kontakten zu Claudia Seefeld, die seit Jahren im Verbund mit dem Kirchenkreis Hameln-Pyrmont am Austausch zwischen Süd und Nord beteiligt ist.

 Die dabei entstandenen Freundschaften aber wurden jetzt zum Problem. „Ich kenne doch alle Bewerberinnen“, begründete sie ihre Bitte, am Auswahlverfahren nicht teilnehmen zu wollen. Auf sieben Seiten hatten die jungen Frauen außer Alter und Hobbys auch berufliche Ziele und persönliche Träume darstellen müssen. Pastor Dieter Meimbresse entschied sich für Cassey Mouton, die gerade die Highschool absolviert hatte und auf praktische Erfahrungen insbesondere in der Kinderbetreuung ihrer Kirchengemeinde verfügen konnte. Auch nach den ersten Tagen in Lauenau bestätigt sie: „Ich liebe es einfach, mit jungen Leuten arbeiten zu können.“ Gelegenheit dazu gibt es genug: Sie stellte sich bereits bei Jugendlichen und Konfirmanden, im Gottesdienst und bei den Kinderbibeltagen vor.

 Und schon vor den Ferien erhielt sie die Erlaubnis, die deutsche Sprache mit örtlichen Grundschulkindern zu erlernen: Zweimal in der Woche nimmt sie am Unterricht teil. Im Gegenzug übernimmt sie das morgendliche Tanzen, das im Rahmen einer Krankenkassenaktion eingeführt worden ist: Der bisherige Leiter der zehnminütigen Bewegung für Schüler und Lehrer vor der ersten Stunde, Matthias Kubsch, hat sich soeben beruflich verändert, sodass Mouton ihre persönliche Liebe zur Musik vermitteln kann.

 Eine gute Möglichkeit, Mouton und ihre Heimat kennenzulernen, bietet sich am Mittwoch, 6. April, ab 19.30 Uhr bei einem Wort- und Film-Gesprächsabend zum Thema Kalahari im evangelischen Gemeindehaus. nah

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