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Kampfansage an etablierte Parteien

Ratsmandat ist Ziel Kampfansage an etablierte Parteien

Die Lauenauer Wählergemeinschaft, die bereits seit einigen Jahren existiert, aber zuletzt ein Schattendasein gefristet hatte, ist nun revitalisiert worden. Die Feggendorferin Nicole Wehner hat diesen Schritt eingeleitet.

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Quelle: pr.

Lauenau/Feggendorf. Sie sagte bei einer Veranstaltung der Wählergemeinschaft Samtgemeinde Rodenberg in Apelern, dass sie etwa zehn Mitstreiter an der Seite hat. Wehner war mit Raphaela Grundmann zur WGSR gereist, als Führungsduo wollen beide aber nicht fungieren, wie sie dort betonten. Alle Themen sollen in der neuen Gruppe basisdemokratisch beraten werden, so Wehner.

Ein bis drei Mandate sind das erklärte Ziel

Der Name wurde in Wählergemeinschaft Lauenau/Feggendorf (WGLF) geändert, weil Mitglieder aus beiden Orten dabei sind, aus Feggendorf eben auch – beispielsweise Wehner und Grundmann. Zudem ging schließlich der Impuls von dem Dorf aus. Bei der Kommunalwahl im September will die WGLF unbedingt ein Ratsmandat erringen, am liebsten zwei oder drei, so Wehner.

Zu den eigenen Themen, auf die die Gruppe sich fokussieren wird, wolle sich die Gruppe später äußern. Grundsätzlich lehnt Wehner den Begriff Wahlkampf ab, da er ihr zu martialisch erscheint. Sie möchte zudem unbedingt politische Grabenkämpfe vermeiden und sich lieber auf sachliche Diskurse beschränken. Dass die Meinungen oft auseinandergehen, sei normal, aber deshalb müsse man sich noch längst nicht streiten.

Nicole Wehner nahm an Mentoring-Projekt teil

Wehner hat nach eigenen Worten am kommunalpolitischen Mentoring-Projekt des Landkreises teilgenommen, als ihr Mentor arbeitete Ralf Sassmann von der Wählergemeinschaft Rodenberg (WGR). Ziel des Projekts ist es, Menschen auf politische Arbeit vorzubereiten. Wehner sagte, sie habe eigentlich nie Lust verspürt, Politik zu machen, wolle sich nun aber doch daran beteiligen, ihre Lebensumgebung auf diese Weise zu beeinflussen.

Ersten Kontakt mit der lokalen Politik hatte die 49-Jährige bekommen, als sie maßgeblich in der Bürgerinitiative gegen Windkraftanlagen bei Feggendorf mitwirkte. Dass sie sich bald auch direkt in den Gremien engagieren könnte, zeichnete sich bereits ab. Zuletzt war die Feggendorferin Stammgast bei Rats- und Ausschusssitzungen in der Samtgemeinde gewesen. gus

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