Lauenau. Durch seinen Umzug nach Rodenberg wird er künftig nur noch das Mandat im Samtgemeinderat wahrnehmen. Die „Runde“ leitet er noch bis zur Mitgliederversammlung im Oktober.
Wie Sucker am Dienstag mitteilte, hat er bereits bei der Verwaltung alle Formalitäten in die Wege geleitet. Hauptamtsleiter Günther Wehrhahn bestätigte, dass bei der nächsten Sitzung des Rates der Nachrücker Uwe Budde aus Feggendorf für die SPD in den Lauenauer Rat einziehen wird. Wer Fraktionssprecher werden soll, werde die Lauenauer SPD noch beraten, sagt Sucker, er habe die Fraktion schon vor Längerem über seine Plänen informiert. Es gebe Personen, die „absolut qualifiziert“, seien. „Jeder ist ersetzbar, das erleichtert auch den Schritt“, meint der 45-Jährige.
Rund 20 Jahre hat Sucker in Lauenau gelebt und die Entwicklung des prosperierenden Ortes intensiv seit seinem politischen Engagement begleitet. Fünf Jahre gehörte er dem Gemeinderat an und hat für den Ortsverein der SPD ebenfalls viele Projekte wie das jährliche Ferienprogramm mit auf die Beine gestellt. „Das ist mir sehr ans Herz gewachsen“, sagt Sucker über sein Engagement im Flecken. Auch ohne Ratsmandat könne er sich wohl als Rodenberger in Lauenau einbringen, doch „nicht mit gutem Gewissen“.
Der Gemeinschaft der Gewerbetreibenden „Lauenauer Runde“, für die er ebenfalls etliche Veranstaltungen organisiert hat, wird er bis Oktober erhalten bleiben und auch bei der Organisation der Wirtschaftsschau mithelfen. Dann soll ein neuer Vorsitzender gewählt werden.
Sucker, der wegen Veränderungen im familiären Umfeld nach Rodenberg gezogen ist, gibt an, auch beruflich neue Wege gehen zu wollen. Sein Spezialitätengeschäft in Bad Nenndorf wird er deshalb schließen.
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