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Keine Pflanzinseln für „Deister II“

Baugebiet Keine Pflanzinseln für „Deister II“

Fünf Meter breite Fahrbahn ohne Pflanzinseln, dazu ein gepflasterter Gehweg: Das sind die Pläne für den Endausbau des Baugebiets „Deister II“. In der Sitzung des Bauausschusses des Flecken Lauenau hat die Verwaltung Ratsleute und Anlieger über den Stand und die Möglichkeiten informiert.

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Der Gehweg am Otto-Brix-Weg soll fortgeführt werden und am Gabriele-Münter-Weg auf die Ostseite wechseln.

Quelle: kle

Lauenau.  „Deister II“ umfasst das Neubaugebiet rund um den Gabriele-Münter-Weg. Angelegt wurde es vor rund zwei Jahren, zwischen Erschließung und Endausbau liege damit eine ungewöhnlich kurze Zeitspanne, erklärte Gemeindedirektor Sven Janisch. Denn bis auf ein paar wenige seien sämtliche Grundstücke bereits bebaut. Im Ergebnis soll sich das Bild der Siedlung am angrenzenden Wohngebiet „Deister I“ orientieren. So soll die insgesamt 6,50 Meter breite Straße einen 1,50 breiten gepflasterten Gehweg und eine fünf Meter breite Fahrbahn erhalten. Am Otto-Dix-Weg wird der bereits bestehende Fußweg auf der Südseite fortgesetzt und ab dem Gabriele-Münter-Weg entlang der Ostseite der Straße verlaufen.

 Nach Auftragen des Belages wird die neue Straße am Ende etwa zehn bis 15 Zentimeter höher als die jetzige Baustraße, erklärte Björn Ladage vom Tiefbauamt. Auf der Gehwegseite werde es entsprechend mehr sein, etwa 20 bis 25 Zentimeter – die abgeflachten Bereiche vor Grundstückseinfahrten ausgenommen.

 Anders als in „Deister I“ sind jedoch keine Pflanzinseln zur Verengung der Straße vorgesehen. „Das haben wir bewusst so geplant, da fünf Meter ohnehin schon recht schmal sind“, so Ladage. Eine weitere Verengung wäre gerade für Fahrzeuge der Müllabfuhr oder den Winterdienst nur schwer zu bewältigen. Ein großer Teil der Ausschussmitglieder und Eigentümer stimmte damit überein, auch weil solche Pflanzinseln nach der Erfahrung einiger oft schnell recht ungepflegt aussäen und sie die Zahl der Parkplätze stark reduzieren. In einer Dreißiger-Zone ist, anders als in verkehrsberuhigten Bereichen, das Parken am Fahrbahnrand erlaubt, solange keine Einfahrt versperrt wird. Uwe Heilmann schlug zudem vor, den Fußweg Richtung Scheunenfeld komplett zu pflastern und nicht als Schotterweg auslaufen zu lassen, da er auch von Älteren und Müttern mit Kinderwagen als Spazierweg genutzt werde.

 Dem aktuellen Zeitplan zufolge kann der Auftrag zum Ausbau bereits im Dezember vergeben werden, je nach Witterung könnten die Arbeiten dann im März 2016 beginnen und im Juni abgeschlossen sein.kle

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