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Klimmzüge vom Marktmeister

„Lauenauer Runde“ / Terminverlegung Klimmzüge vom Marktmeister

Der nächste Weihnachtsmarkt der „Lauenauer Runde“ steht: Am Sonnabend und Sonntag, 8. und 9. Dezember, gibt es viel Vorfestliches rund um Plaza und Sägewerk. Dass sich trotz Terminirritationen Etliches zum Guten gewendet hat, verdankt die „Runde“ ihrem „Marktmeister“ Jürgen Moltzahn und dessen organisatorischen Klimmzügen.

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Will nicht weitermachen: Marktmeister Jürgen Moltzahn.

Quelle: nah

Lauenau (nah). Doch der Preis dafür ist hoch: „Für mich ist das die letzte Veranstaltung“, erklärte er gegenüber unserer Zeitung.
Moltzahn hatte mit enormem Zeitaufwand und viel Überredungskunst die Teilnehmer auf das geänderte Wochenende (wir berichteten) eingeschworen: „Die waren doch alle auf den 3. Advent in Lauenau fixiert.“ Etliche haben einen festen Plan in der Abfolge ihrer Weihnachtsmarktpräsenz in der Region.
Trotzdem konnte er nach eigenen Angaben einige Akteure zurückgewinnen. Andere hat er neu aufgetan, die rund um den 2. Advent noch Zeit hatten.
So summiert sich inzwischen ein ganz ordentlicher Rahmen mit dem beliebten Weihnachtswald auf Kunstrasen im Sägewerk, mit einer Modelleisenbahn vor einer Winterlandschaft und mit vielen Ständen vom Bienenhonig über Gewürze, Tiroler Spezialitäten, Liköre und Soßen bis hin zu Holzfiguren, Schmuck und Naturseifen. Erstmalig beteiligt sich die Bad Nenndorfer Rheuma-Liga.
Für die Kinder gibt es am ersten Tag Puppentheater und am zweiten Märchenstunde sowie ständig die beliebte Schiffsschaukel. Die Pohler Kapelle musiziert am Sonnabend ab 14.30 Uhr und am Sonntag ab 14 Uhr. Kaffee und Kuchen gibt es im Sägewerk und im benachbarten Sängerheim. Dort stellt wiederum die „Projektgruppe Kunstetage“ aus. Im Sägewerk selbst sind Arbeiten der Malerin und Fotografin Elke Leiser zu finden. Froh ist Moltzahn zudem über die Zusage des evangelischen Pastors Dieter Meimbresse, dass am Sonntag um 11 Uhr im Sägewerk ein Gottesdienst stattfinden kann.
Die Entscheidung aber, nicht noch einmal zwei ereignisreiche Tage vorzubereiten, ist für Moltzahn endgültig. „Ich mache Schluss“, sagt der Bezirksschornsteinfegermeister und will sich dabei nicht umstimmen lassen. Sicher habe das auch mit neuen beruflichen Herausforderungen zu tun. Aber er fühle sich vom bisherigen Vorstand alleingelassen: „Ich habe das alles ausbaden müssen.“ Schon bei der ebenfalls von ihm organisierten Fleckenfete sei nicht alles glatt gelaufen. Dabei ist er von der Institution „Runde“ grundsätzlich fest überzeugt: „Die muss mit einem neuen Vorsitzenden wieder in ruhiges Fahrwasser kommen.“

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